Heute ist der 13.02.2026 und die Transfergerüchte um Grischa Prömel, den Vizekapitän von Hoffenheim, nehmen immer konkretere Formen an. Prömel könnte im kommenden Sommer ablösefrei wechseln, da sein Vertrag zum Saisonende ausläuft. Besonders der VfB Stuttgart hat bereits Interesse signalisiert, scheint jedoch aufgrund der Rahmenbedingungen, die Prömels Management aufruft, etwas zögerlich zu sein. Die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels übersteigt derzeit die einer Vertragsverlängerung bei Hoffenheim.
Prömel hat in dieser Saison beeindruckende sechs Tore und drei Assists erzielt und kehrte nach einem Kreuzbandriss stark zurück. Zuvor war er ablösefrei von Union Berlin zu Hoffenheim gewechselt, und nun könnte er bereit sein, einen Vertrag in seiner Geburtsstadt Stuttgart zu unterschreiben. Trotz dieser Bereitschaft müssen die Stuttgarter sich gegen die Konkurrenz von RB Leipzig und VfL Wolfsburg behaupten, die ebenfalls an Prömel interessiert sind. RB Leipzig hat zwar Interesse an dem Spieler, passt jedoch nicht in ihr Anforderungsprofil, da der Klub auf jüngere Spieler setzt.
Der Konkurrenzkampf um Prömel
Der VfL Wolfsburg sieht sich ebenfalls in einer guten Position, da Sportdirektor Pirmin Schwegler Prömel aus seiner Zeit bei Hoffenheim gut kennt. TSG Hoffenheim möchte den Abgang von Prömel verhindern und führt „weit fortgeschrittene“ Gespräche über eine Vertragsverlängerung. Aktuell liegen diese Verhandlungen jedoch „auf Eis“, was möglicherweise auf das Interesse anderer Teams zurückzuführen ist. Laut Berichten gab es bereits „konkrete Gespräche“ zwischen dem VfB Stuttgart und Prömel, doch die Rahmenbedingungen scheinen einen schnellen Abschluss zu behindern.
Die Transferperiode im globalen Profifußball findet halbjährlich statt, in der Vereine Spieler leihen, kaufen oder verkaufen können. Ablösesummen für Fußball-Profis variieren stark, und nur wenige Clubs sind in der Lage, dreistellige Millionenbeträge für Transfers aufzubringen. Ein Beispiel für einen spektakulären Transfer ist der Wechsel von Neymar im Sommer 2017, als Paris St. Germain 222 Millionen Euro an den FC Barcelona zahlte. Dies bleibt der teuerste Fußballtransfer weltweit und verdeutlicht die finanziellen Dimensionen, die im Profifußball herrschen.
Die Zukunft von Prömel
In der kommenden Saison könnte Grischa Prömel einer der Spieler sein, der das Interesse der großen Klubs weiter anheizt. Die Herausforderungen, vor denen der VfB Stuttgart steht, sind klar: Sie müssen nicht nur Prömel von einem Wechsel überzeugen, sondern auch die Rahmenbedingungen klären, die derzeit noch als Hürde erscheinen. Angesichts der Konkurrenz von RB Leipzig und VfL Wolfsburg könnte dieser Transfer zu einem der spannendsten Themen der nächsten Transferperiode werden.
Die Entwicklungen rund um Grischa Prömel sind ein weiteres Beispiel dafür, wie dynamisch und unvorhersehbar der Fußballmarkt ist. Bleiben wir gespannt, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird.