In der Region rund um Pforzheim sorgt eine treibende Ölspur derzeit für erhebliche Verkehrsprobleme auf der A8 Richtung Stuttgart. Auslöser war ein Lkw, der während der Fahrt Treibstoff verloren hat. Die Folge ist eine über 20 Kilometer lange Spur, die die Fahrbahn zu einer gefährlichen Rutschbahn macht. Die Polizei hat bereits Maßnahmen ergriffen und warnt Autofahrer, besonders auf den steilen Stellen vorsichtig zu sein. Die betroffene Strecke zwischen Pforzheim-Nord und Rutesheim im Kreis Böblingen ist aktuell gesperrt, was zu einem Stau von rund 10 Kilometern führt, wie SWR berichtet.

Bereits vor Beginn der Reinigungsarbeiten mussten sämtliche stehenden Fahrzeuge an den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd abgeleitet werden. Sechs Reinigungsfahrzeuge sind nun im Einsatz, um die gefährliche Ölspur zu beseitigen, die voraussichtlich noch bis zum frühen Abend für Behinderungen sorgen wird. Die Erste Hilfe für die Straße hat begonnen, und die Reinigungsarbeiten werden auf etwa sechs Stunden geschätzt. Autofahrer, die in Richtung Stuttgart unterwegs sind, sollten die Sperrung weiträumig umfahren; die letzte freie Ausfahrt vor der gesperrten Zone ist Karlsbad. Auf die A8 kann erst wieder bei Rutesheim aufgefahren werden.

Verkehrssituation im Blick

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und rät zur Geduld. Die Sicherheit auf den Straßen hat Vorrang, und solange die Reinigungsarbeiten andauern, bleibt die Strecke für den Verkehr unpassierbar. Wer in den kommenden Stunden unterwegs sein muss, sollte sich vorab über die aktuelle Verkehrslage informieren und möglicherweise auf Alternativrouten ausweichen.

Mit dieser Sperrung zeigt sich einmal mehr, wie schnell sich die Verkehrssituation ändern kann und wie wichtig es ist, auf die Hinweise der Polizei zu achten. Das ungeplante Drama auf der A8 ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Sicherheit und Vorsicht im Straßenverkehr immer oberste Priorität haben sollten.