Am Donnerstag, dem 12.03.2026, machte der britische Musiker und Maler Ronnie Wood, bekannt als Mitglied der Rolling Stones, Station im Neuen Kunstmuseum Tübingen. Dies war nicht nur ein weiterer Auftritt eines Rockstars, sondern der Auftakt zu etwas Besonderem: Ab Herbst wird Wood dort eine beeindruckende Ausstellung mit rund 60 eigenen Werken präsentieren. Diese Sammlung umfasst eine Vielzahl von Porträts, Erinnerungsstücken und Darstellungen prominenter Persönlichkeiten, darunter der legendäre Eric Clapton. Auch Neuinterpretationen klassischer Werke, unter anderem von Rembrandt, finden sich in seinem künstlerischen Schaffen.
Wood, der bereits am Morgen seines Besuchs die malerische Stadt Tübingen skizzierte, zeigt damit einmal mehr, wie eng seine Liebe zur Kunst und zur Musik verbunden ist. Seine Ausstellung in Tübingen ist die erste in Deutschland und wurde durch einen Kontakt des Sohnes des Museumsdirektors Bernhard Feil mit Woods Management in London ermöglicht. Darüber hinaus wird auch Woods Atelier in der Ausstellung nachgebaut, was den Besuchern einen einzigartigen Einblick in seine kreative Welt gewährt.
Ein Künstler von Weltrang
Ron Wood malt bereits seit seiner Kindheit und konnte schon als Jugendlicher mit seinem Sieg bei einem Wettbewerb der BBC-Kunstsendung „Sketch Club“ auf sich aufmerksam machen. Er studierte am Ealing Art College in London und hat seither international ausgestellt, darunter in Städten wie New York, Las Vegas und Tokio sowie in renommierten Museen wie dem Modern Art Museum in São Paulo. Die Ausstellung in Tübingen ist also nicht nur ein Ereignis für die Stadt, sondern auch ein bedeutender Moment in Woods beeindruckender Karriere.
Im Jahr 2023 feierte Wood sein 50. Jubiläum als offizielles Mitglied der Rolling Stones. In dieser Zeit hat er nicht nur die Musikgeschichte geprägt, sondern auch eine Reihe von Porträts seiner Bandkollegen in einer Serie namens „Paint It Black“ geschaffen. Diese limitierte Editionsreihe, die auf seiner Website und in der Redhouse Originals Gallery in Harrogate, England, erhältlich ist, fängt die Energie der Bandmitglieder und deren Live-Auftritte ein. Besonders emotional war für Wood die Schaffung des Porträts von Charlie Watts, mit dem er eine enge Beziehung hatte.
Die Zukunft der Rolling Stones
Aktuell legen die Rolling Stones eine Pause ein, um mit Produzent Andrew Watt an einem Nachfolger zu ihrem Album „Hackney Diamonds“ zu arbeiten. Während dieser Zeit betreuen sie die Wiederveröffentlichung ihres 1976er-Albums „Black and Blue“. Gerüchte über eine Tour durch europäische Stadien im Sommer 2026 kursieren bereits, und Wood wird voraussichtlich an dieser Tour teilnehmen, die sein 51. Jahr als Stone markieren würde. Bislang haben sie fast 30 Songs für „Hackney Diamonds“ geschrieben, von denen jedoch nur 12 auf dem Album Verwendung fanden.
Ron Wood bleibt also nicht nur ein gefeierter Musiker, sondern auch ein talentierter Künstler, dessen Werke die Verschmelzung von Musik und bildender Kunst zelebrieren. Seine bevorstehende Ausstellung in Tübingen verspricht, ein faszinierendes Erlebnis zu werden, das sowohl Kunstliebhaber als auch Fans der Rolling Stones anzieht.
Für weitere Informationen zu Ronnie Woods künstlerischer Laufbahn und seinen Werken, besuchen Sie bitte die ausführlichen Berichte auf SWR und Rolling Stone.