Am 2. März 2026 wurden die Videoaufnahmen der Befragungen von Bill und Hillary Clinton im Zusammenhang mit dem Epstein-Fall veröffentlicht. Diese Aufnahmen stammen von Anhörungen vor einem Kontrollausschuss des US-Repräsentantenhauses, die darauf abzielen, den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein politisch aufzuarbeiten. Die Clintons gaben ihre Aussagen unter Eid in einem Gebäude in Chappaqua, New York, ab und betonten, dass sie keine Kenntnis von Epsteins Straftaten gehabt hätten. Trotz der Nennungen in den Akten, in denen Bill Clintons Name und Bilder erscheinen, gilt dies nicht als Beleg für Fehlverhalten. Während seiner Präsidentschaft war Epstein mehrfach im Weißen Haus und reiste sogar mit Clintons Flugzeug. Es ist wichtig zu betonen, dass die vollständigen schriftlichen Transkripte der Anhörungen bislang nicht veröffentlicht wurden. Demokratische Abgeordnete forderten eine umfassende Freigabe der Unterlagen, während Republikaner angekündigt haben, die Videoaufzeichnungen schnellstmöglich zugänglich zu machen. Weitere Informationen sind in einem Artikel des Schwarzwälder Boten und der Abendzeitung München zu finden.

Neueste Entwicklungen im Epstein-Skandal

In diesem Kontext sind auch die neuesten Entwicklungen von Bedeutung. Am 31. Januar 2026 wurden vom US-Justizministerium neue Akten im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein veröffentlicht. Diese umfassen über drei Millionen Seiten sowie Tausende Videos und Fotos, die umfangreiche Einblicke in Epsteins Umfeld bieten. Unter den bekannten Namen, die in den Akten auftauchen, finden sich auch der frühere britische Prinz Andrew sowie Bill Gates und Richard Branson. E-Mails belegen unter anderem, dass Epstein 2010 ein Dinner für Andrew mit einer 26-jährigen Russin in London vermittelte, während Andrew stets beteuert hat, von den kriminellen Machenschaften Epsteins nichts gewusst zu haben.

Die neuen Dokumente werfen auch Licht auf Verbindungen zwischen Epstein und Elon Musk, wobei E-Mails über mögliche Besuche auf Epsteins Privatinsel hinweisen. Musk hat jedoch erklärt, dass er Annäherungsversuche von Epstein abgelehnt hat. Auch US-Präsident Donald Trump wird in den Unterlagen mehrfach genannt, einschließlich einer E-Mail von 2012, in der er Epstein zu einem Besuch in Mar-a-Lago einlädt. Die Nennung oder Abbildung in den Akten ist jedoch kein Hinweis auf Fehlverhalten; viele Betroffene haben eine Verstrickung in Epsteins Machenschaften entschieden zurückgewiesen. Weitere Informationen dazu sind im Artikel der Tagesschau nachzulesen.