Heute ist der 24.02.2026, und in Ulm steht ein spannendes Event vor der Tür: die 19. Ulmer Denkanstöße. Vom 12. bis 14. März 2026 wird das Stadthaus Ulm zum Schauplatz intensiver Diskussionen über den Zusammenhang zwischen Emotionen und Polarisierung in unserer Gesellschaft. Die Veranstaltung beginnt mit einer besonderen Filmvorführung von „L.A. Crash“ am 11. März im Xinedome, für die ein Eintritt von 5 Euro fällig ist. Alle weiteren Veranstaltungen während der Denkanstöße sind jedoch kostenlos und laden das Publikum ein, sich aktiv zu beteiligen.
Die Themen, die im Rahmen der Ulmer Denkanstöße behandelt werden, sind hochaktuell. In einer Gesellschaft, in der Debatten nicht nur von Fakten, sondern auch von Emotionen wie Wut, Hass, Angst, Empörung, Hoffnung und Solidarität geprägt sind, stellt sich die Frage: Spalten Gefühle die Gesellschaft oder können sie auch Brücken schlagen? Das Ziel der Veranstaltung ist es, die Rolle von Emotionen in öffentlichen Debatten zu erforschen und deren Wirkmächtigkeit zu beleuchten. Die zunehmende gesellschaftliche Spaltung und autoritäre Tendenzen sind dabei aktuelle Herausforderungen, die es zu diskutieren gilt.
Einblicke in das Programm
Der Eröffnungsvortrag wird am 12. März um 19:30 Uhr von Samira El Ouassil gehalten, die das Thema „Die Kunst, uneinig zu bleiben“ behandelt. Am 13. März findet von 16:00 bis 18:00 Uhr ein Diskussionspanel mit Dr. Nadja-Raphaela Baer, Manuel Stark und Leonie Pessara statt. Im Anschluss wird um 19:00 Uhr ein Streitgespräch über ein Social Media-Verbot für Jugendliche, moderiert von Salwa Houmsi, stattfinden. Den Abschluss der Denkanstöße bildet eine Lesung und Diskussion am 14. März von 14:00 bis 15:30 Uhr, bei der Professor Meron Mendel und Saba-Nur Cheema zu Wort kommen. Schließlich wird der Abschlussvortrag von Peter Anhalt um 16:00 Uhr gehalten und thematisiert Deradikalisierung und Gewaltprävention.
Gesellschaftliche Relevanz und Unterstützung
Die Ulmer Denkanstöße bieten eine Plattform, um über den Umgang mit Emotionen zu diskutieren und Entfremdung zu vermeiden. Die gesammelten Spenden während der Veranstaltung kommen der Bewährungs- und Straffälligenhilfe Ulm e.V. zugute, wobei der Betrag von der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank verdoppelt wird. Für Interessierte sind detaillierte Programme und Aufzeichnungen der Beiträge online verfügbar unter www.ulmer-denkanstoesse.de.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner für die Veranstaltung ist Bettina Meyer-Quintus von der Universität Ulm, die unter der Telefonnummer (0731) 50-23461 erreichbar ist. Die Ulmer Denkanstöße versprechen, ein bedeutendes Forum für die Auseinandersetzung mit der Rolle von Emotionen in gesellschaftlichen Debatten zu werden, und laden alle Interessierten ein, Teil dieser wichtigen Gespräche zu sein. Weitere Informationen zu den Herausforderungen, die Emotionen in gesellschaftlichen Debatten mit sich bringen, sind auch in der Quelle verfügbar.