Niederlage der Löwen: Ulm hält Siegesserie mit 3:2 fest!

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Der VfE Ulm/Neu-Ulm besiegt Waldkraiburg mit 3:2 und sichert sich den zweiten Platz in der Eishockey-Bayernliga.

Der VfE Ulm/Neu-Ulm besiegt Waldkraiburg mit 3:2 und sichert sich den zweiten Platz in der Eishockey-Bayernliga.
Der VfE Ulm/Neu-Ulm besiegt Waldkraiburg mit 3:2 und sichert sich den zweiten Platz in der Eishockey-Bayernliga.

Niederlage der Löwen: Ulm hält Siegesserie mit 3:2 fest!

In einem packenden Duell in der Eishockey-Bayernliga musste sich der EHC Waldkraiburg am Sonntagabend in der Neu-Ulmer Eishalle dem VfE Ulm/Neu-Ulm mit 2:3 geschlagen geben. Es war ein Spiel, das einen starken Auftritt der Löwen in Ulm zeigte, trotz der schwierigen Voraussetzungen mit sieben verletzten oder kranken Spielern, wie eishockey-magazin.de berichtet. Auf der anderen Seite lief für den VfE alles nach Plan, das Team holte sich den siebten Sieg in Folge und kletterte auf den zweiten Platz der Tabelle.

Der Beginn des Spiels ließ zunächst alle Möglichkeiten offen. Im ersten Drittel waren die Chancen im Großen und Ganzen ausgeglichen, wobei die Heimmannschaft aus Ulm etwas mehr Druck aufbauen konnte. In der 7. Minute erzielte Dominik Synek nach einem Foul den ersten Treffer des Spiels und verwandelte den Penalty zur 1:0-Führung. Vorgeführt wurde das von Trainer Michael Bielefeld, der in einem Kommentar hervorhob, dass die Spieler trotz der Abwesenheit von krankheitsbedingt ausgefallenen Verteidigern wie Simon Klingler und Philipp Wirz stark auftraten. Stattdessen übernahmen Stürmer Ludwig Danzer und Jonna Schneider defensiv Verantwortung und machten ihre Sache gut, wie in einem weiteren Bericht der Augsburger Allgemeinen erwähnt.

Ein spannendes Spielverlauf

Im zweiten Drittel ging es für Ulm richtig rund. Tobias Nöß erweiterte den Vorsprung auf 2:0, gefolgt von einem blitzschnellen Treffer von Bohumil Slavicek, der binnen 20 Sekunden auf 3:0 erhöhte. Doch die Waldkraiburger blieben nicht untätig. In der 30. Minute verkürzte Bastian Rosenkranz zum 3:1 und brachte das Team etwas zurück ins Spiel. Der Druck nahm zu, und die Löwen konnten ihren Kampfgeist erneut zeigen.

Im letzten Drittel traff Philipp Lode in der 50. Minute zum 3:2, das machte den Ulmern etwas Angst und die Zuschauer, insgesamt 729 an der Zahl, hielten den Atem an. Waldkraiburg drängte stark auf den Ausgleich und wechselte sogar zwei Minuten vor Schluss den Torhüter gegen einen zusätzlichen Feldspieler. Ulm stellte sich jedoch mutig der Herausforderung und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Ein Blick in die Tabelle

Dank dieses Sieges bleibt der VfE Ulm/Neu-Ulm auf dem zweiten Platz in der Tabelle und festigt seine Position. Waldkraiburg hingegen bleibt trotz der aufopferungsvollen Leistung auf Platz sechs. Man kann sich nur vorstellen, dass Trainer Jürgen Lederer mit dem Kader, der stark dezimiert war, einige Überlegungen anstellen wird, wie man die nächsten Spiele erfolgreich bestreiten kann. Die nächsten Herausforderungen sind bereits in Sicht: Auswärts gegen Dingolfing und dann ein Heimspiel gegen Buchloe am Sonntag.

Das gestrige Spiel war nicht nur ein Eishockey-Spiel, es war ein Beispiel für Kampfgeist und Teamarbeit in einer Situation, die alles andere als einfach war. Der EHC Waldkraiburg bleibt also trotz der Niederlage eine Mannschaft, die man im Auge behalten sollte.