Die Vorweihnachtszeit bringt nicht nur Lichterglanz und festliche Stimmung mit sich, sondern ist auch eine Zeit des Schenkens und der Nächstenliebe. In Ulm wird dies in besonderer Weise sichtbar: Hier realisiert die Stadt eine großartige Aktion unter dem Namen „Wunschbaum“, die bereits 200 Kindern aus sozial schwachen Familien einen Lichtblick zur Weihnachtszeit bietet. Die Wünsche dieser Kinder wurden in Form von Karten festgehalten und hängen seit dem 3. Dezember 2025 am Weihnachtsbaum im Rathaus.
Nach Angaben von TrendyOne können Bürgerinnen und Bürger nun eine dieser Karten auswählen und damit einen Weihnachtswunsch erfüllen. Um die Geschenke auf den Weg zu bringen, sollten die Pakete verpackt und einen Wert von maximal 25 Euro nicht überschreiten.
Um sicherzustellen, dass alle Geschenke rechtzeitig ankommen, gibt es eine Abgabefrist: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Dezember am Servicepoint im Rathaus abgegeben werden. Diese festliche Aktion findet am 22. Dezember ihren Höhepunkt, wenn die Geschenke feierlich an die Kinder übergeben werden. Oberbürgermeister Martin Ansbacher hebt den gemeinschaftlichen Zusammenhalt hervor und lädt alle Bürger ein, sich an dieser wundervollen Initiative zu beteiligen. Ein echter Aufruf zur Solidarität!
Unterstützung für bedürftige Kinder
Doch nicht nur in Ulm können Groß und Klein helfen. Auch in Tübingen hat man sich der Unterstützung bedürftiger Kinder verschrieben. Die Bürgermeisterin Dr. Gundula Schäfer-Vogel zeigt sich besorgt über die Familien, die sich selbst die kleinsten Wünsche ihrer Kinder nicht leisten können. Der Verein Wunschbaum Tübingen e.V. setzt sich seit 2011 dafür ein, dass auch diese Kinder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird. Mit Projekten wie der „Aktion Wunschbaum“ und dem „Schulstarterkit“ wird sichergestellt, dass Wünsche wahr werden und deutlich wird, dass man gesehen und geschätzt wird.
Ein ganz ähnliches Ziel verfolgen auch diverse wohltätige Organisationen, die zu Weihnachten Spenden für Kinder in Not sammeln. Das Magazin Baddeldaddel listet einige engagierte Organisationen auf. Dazu gehören unter anderem die Deutsche Lebensbrücke e.V., die sich für die Lebensbedingungen von Kindern und Familien einsetzt, sowie Engelbaum, der Sachgeschenke für bedürftige Kinder ermöglicht. Auch das Deutsche Kinderhilfswerk macht sich für die Rechte von Kindern stark und unterstützt jene in Notsituationen.
Schlussgedanken
Weihnachten ist eine Zeit des Gebens, und jeder noch so kleine Beitrag zählt. Ob durch die „Wunschbaum“-Aktionen in Ulm und Tübingen oder durch Spenden an andere Organisationen, wie die Kinderkrebsstiftung oder die SOS Kinderdörfer – die Möglichkeiten, Gutes zu tun, sind zahlreich. So können wir gemeinsam dafür sorgen, dass um diese festliche Zeit herum das Funkeln in den Augen der Kinder noch ganz besonders strahlt. Wer an dieser warmherzigen Bewegung teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu engagieren und einfach einen kleinen Wunsch zu erfüllen. Sie haben alle die Chance, das Weihnachtsfest für viele Kinder ein wenig heller zu machen.