Die Halloween-Nacht von Freitag auf Samstag brachte für die Polizei in der Region Reutlingen und darüber hinaus ein erfreuliches, wenn auch nicht völlig sorgenfreies Bild. Laut dem Bericht von Schwarzwälder Bote verlief die Nacht ruhiger als im Jahr zuvor, mit rund 120 Einsätzen, die im Zusammenhang mit Halloween registriert wurden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das eine deutliche Entspannung. Die Polizeikräfte waren mit erhöhter Präsenz in Reutlingen, Esslingen, Tübingen und dem Zollernalbkreis unterwegs und führten zahlreiche Kontrollen durch.

Die häufigsten Gründe für die Einsätze waren Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und das unerlaubte Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Obwohl es insgesamt zu weniger Vorfällen kam, gab es vereinzelt Streitigkeiten und Körperverletzungen, die häufig auf Alkoholkonsum zurückzuführen waren. Einige Bürgergespräche und präventive Kontrollen halfen vielleicht dabei, die Situation zu entspannen.

Besondere Vorfälle und Sicherheitsmaßnahmen

In dieser Halloween-Nacht traten jedoch auch einige gravierende Vorfälle auf. In Weilheim an der Teck wurde am Samstagmorgen an einer Realschule ein beschädigtes Fenster festgestellt. Die Ermittlungen deuten auf die Nutzung eines Sprengkörpers hin, da die Trümmer weithin verteilt lagen, ohne dass etwas aus der Schule gestohlen wurde, wie Teckbote berichtet. Auch in Nürtingen kam es nach einer Halloween-Veranstaltung zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 18-Jähriger einen 27-Jährigen schlug, während eine 25-jährige Begleiterin eine Beinfraktur erlitt.

Im Kreis Esslingen war die Situation ebenfalls angespannt, als ein Gewächshaus in Brand gesteckt wurde, als Jugendliche Böller auf einen Balkon warfen. Glücklicherweise gelang es einer Anwohnerin, das Feuer rechtzeitig zu löschen. Solche Vorfälle zeigen, dass trotz der geringeren Einsätze die Risiken an Halloween nicht zu unterschätzen sind. Darüber hinaus meldeten die Polizeipräsidien in Baden-Württemberg viele Schäden und rannten Polizei auf Sachbeschädigung und unerlaubtes Abbrennen von Feuerwerkskörpern.SWR verdeutlicht, dass die Mehrheit der Einsätze durch Ruhestörungen und Lärm verursacht wurde, oft im Zusammenhang mit feiernden Gruppen.

Fazit und Ausblick

Die Halloween-Bilanz 2025 lässt hoffen. Weniger Einsätze und eine erhöhte Polizeipräsenz scheinen sich auszuzahlen. Natürlich bleibt die weitere Entwicklung spannend, denn insbesondere der Alkoholmissbrauch und die damit verbundenen Auseinandersetzungen stellen für die Polizei eine stetige Herausforderung dar. Die Beamten schauen optimistisch auf das kommende Jahr, in der Hoffnung, dass die Bürger auch weiterhin für ein sicheres und harmonisches Halloween sorgen.