Die Weihnachtszeit neigt sich dem Ende zu und ein leuchtendes Highlight in der Region Aichach-Friedberg ist das jährliche Wettbewerb um den schönsten Weihnachtsbaum. Bis Montag, 29. Dezember, um 12 Uhr, können alle Bewohner des Landkreises ihre geschmückten Bäume in Form eines Fotos einreichen. Das Einsenden geschieht bequem via E-Mail an redaktion@aichacher-nachrichten.de oder redaktion@friedberger-allgemeine.de.
Um an dem Wettbewerb teilzunehmen, sollten die Fotobeiträge mit dem Betreff „Weihnachtsbaum“ versehen werden. Wichtig ist auch, dass die Einsender ihren Namen, die Anschrift, eine telefonische Kontaktmöglichkeit sowie den Standort des Baums angeben. Die kreative Challenge dreht sich nicht nur um den festlichen Glanz, der diese Zeit des Jahres prägt, sondern verspricht auch ein unterhaltsames Leservoting. Vom 30. Dezember um 8 Uhr bis zum 6. Januar um 20 Uhr können die Leser abstimmen!
Weihnachtsbäume – eine liebevolle Tradition
Weihnachtsbäume sind nicht nur ein zentrales Element der festlichen Deko, sondern auch Teil lang etablierter Bräuche. In den Tagen nach Weihnachten erfreut sich das „Christbaumloben“ großer Beliebtheit. Hierbei ziehen Gruppen von Freunden oder Familien oft spontan von Haus zu Haus und loben die dort geschmückten Bäume.
Das Lob muss nicht aus großen Worten bestehen; es genügt ein herzhaftes „So ein schöner Baum“. Umso mehr sind Details wie der Wuchs oder die Anordnung der Kerzen gefragt. Üblicherweise gibt es auch einen Schnaps vom Gastgeber, und wer sich erdreistet zu sagen, ihm gefalle der Baum nicht, muss gleich doppelt nippen. Eine fröhliche Art, zusammenzukommen und den Baum zu feiern!
Die Herkunft des Christbaums
Der Weihnachtsbaum blickt auf eine lange Geschichte zurück. Der älteste urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahr 1521 aus dem elsässischen Sélestat, wo öffentliche Weihnachtsbaumaufstellungen stattfanden. Die Tradition könnte in Verbindung mit der Reformation stehen, als Theologen wie Martin Luther die Bräuche um den Baum christianisierten. Der Weihnachtsbaum steht somit für den Sieg des Lebens und erinnert an den Baum des Lebens aus der Paradiesgeschichte.
Im 19. Jahrhundert gewann der Baum im Bürgertum an Einfluss, wurde zum Statussymbol und leuchtete in den Wohnzimmern als Zeichen familiärer Idylle. Selbst die Verbreitung des Weihnachtsbaums geschah durch die koloniale Expansion des British Empire, was die Tradition global machte.
Die Begeisterung für den Weihnachtsbaum bleibt ungebrochen. Wer einen Baum ins Herz geschlossen hat, der kümmert sich gut darum: Es empfiehlt sich, den Baum bis Weihnachten im Netz zu lassen und regelmäßig nachzuträufeln, um die Frische zu wahren. Nach den Feiertagen gibt es zahlreiche Optionen zur Entsorgung, etwa über die Grünabfuhr oder an speziellen Sammelstellen.
Die Wettbewerbe und Bräuche um den Weihnachtsbaum sind nicht nur eine Festlichkeit, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit für die Gemeinschaft, zusammenzukommen und die Tradition zu feiern. Der Wettbewerb um den schönsten Weihnachtsbaum im Landkreis Aichach-Friedberg ist da das perfekte Beispiel. Machen Sie mit und zeigen Sie uns Ihren festlich geschmückten Baum!
Weitere Informationen zu diesen Bräuchen finden Sie in den Berichten von Augsburger Allgemeine, Allgäu Brennerei und SRF.