In der beschaulichen Stadt Altötting dreht sich alles um den bevorstehenden Christkindlmarkt, der am 28. November seine Pforten öffnet. Der jährlich stattfindende Markt zieht zahlreiche Besucher an und bietet Festlichkeiten für Groß und Klein. Doch heuer steht die Veranstaltung unter einem besonderen Sicherheitsfokus. Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage hat sich die Stadt entschieden, die Sicherheitsmaßnahmen erheblich zu verstärken. So berichtet innsalzach24, dass Bürgermeister Stephan Antwerpen die Bestellung mobiler Fahrzeugsperren angekündigt hat.

Die Bestellung der mobilen Sperren fand bereits vor der Stadtratssitzung am 12. November statt. Dies geschah, da die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa der Einsatz von Betonlegosteinen, als unzureichend erachtet wurden. Umfangreiche Beratungen mit der Polizeiinspektion Altötting führten zur Forderung nach zusätzlichen mobilen Absperrungen, die dafür sorgen sollen, dass Pkws und Lkws keinen Zugang zu den belebten Marktbereichen haben.

Umfassende Sicherheitsmaßnahmen

Die mobilen Sperren, die eine Investition von 44.087 Euro erfordern, sind nicht im ursprünglichen Haushalt eingeplant gewesen. Dennoch entschloss sich der Stadtrat einstimmig für den Kauf der Sperren, da die Leasingkosten für das Equipment bei rund 10.000 Euro lagen. Diese neuen Absperrungen sind für mehr als nur den Christkindlmarkt gedacht – sie sollen auch bei anderen großen Veranstaltungen wie dem Fastenmarkt, dem Tillymarkt oder Open-Air-Konzerten zum Einsatz kommen. Zudem plant die Stadt, die Sperren gegen Gebühr an andere Kommunen auszuleihen.

Sicherheitsaspekte bei Großveranstaltungen sind nicht nur in Altötting von zentraler Bedeutung. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits umfassende Regelungen, die in einem Orientierungsrahmen zusammengefasst sind. Dieser wurde entwickelt, um Kommunen zu helfen, Veranstaltungen sicher zu planen und durchzuführen. Ein zentraler Ansprechpartner sollte etwa gewährleisten, dass alle relevanten Behörden in die Planung eingebunden sind, wie im.nrw ausführlich darlegt.

Folglich werden auch bei der Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für Veranstaltungen mit erhöhtem Gefährdungspotential eindeutige Maßnahmen gefordert. Dies beinhaltet auch bauliche und organisatorische Vorschriften, die sich in einem Sicherheitskonzept niederschlagen müssen. Veranstalter sind gefordert, diese Konzepte rechtzeitig bei den zuständigen Kommunen einzureichen, um jegliche Unsicherheiten auszuschließen.

Ein Blick in die Zukunft

bingquiz.org berichtet.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Altötting zeigen, dass Veranstaltungen auch bei erhöhtem Gefährdungspotential sicher stattfinden können. Während sich die Vorfreude auf den Christkindlmarkt steigert, steht die Sicherheit der Besucher stets an oberster Stelle.