Traurige Nachrichten aus Burgkirchen: Bürgermeister Johann Krichenbauer ist im Alter von 63 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben. Seine Familie und die Gemeinde sind in tiefer Trauer, denn der Tod kam für viele überraschend, obwohl es ihm in den letzten Wochen besser gegangen war. Krichenbauer hatte die Geschicke der Gemeinde seit 2012 geleitet und wird als fairer und offener Mensch geschätzt, der Burgkirchen in einer schwierigen finanziellen Lage übernommen hat. Rosenheim24 berichtet, dass sein Nachfolger, Michael Prestel, ab dem 1. Mai die Verantwortung als Erster Bürgermeister übernehmen wird.

Johann Krichenbauer war nicht nur als Bürgermeister aktiv, sondern auch tief in der Gemeinde verwurzelt. Er hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder. Sein letzter öffentlicher Auftritt fand im Mai 2025 bei der 20-Jahr-Feier des Bürgerzentrums statt. In den letzten Jahren hatte er gesundheitlich bedingt mehrfach im Amt pausieren müssen, darunter auf Grund einer schweren Bluterkrankung. Dennoch zeigte sich Krichenbauer optimistisch und wollte in sein Amt zurückkehren.Die PNP berichtet, dass er während seiner Amtszeit zahlreiche Projekte angestoßen hat, unter anderem die Sanierung des Freibades, den Bau des Kindergartens Sankt Martin und den Ausbau der Grundschule in Gendorf.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Gemeinde trauert um einen geschätzten Bürgermeister

Der ehemalige Bürgermeister war bei den Bürgern sehr beliebt und galt als einer der besten Bürgermeister der Gemeinde. Josef „Beppo“ Auberger, Ortsvereinsvorsitzender der SPD, betonte, dass Krichenbauer Burgkirchen aus der Misere geholfen hat. Auch Gisela Kriegl, Bürgermeisterkandidatin aus Emmerting, würdigte seine Arbeit und betonte seine Bedeutung für die Gemeinde. In den letzten Wochen war er oft Pauschalist und musste auf seine eigenen Entscheidungen in der Gemeindepolitik Einfluss nehmen.Wie Rosenheim24 weiter schreibt, hat Krichenbauer, der 2018 auch für den Landtag kandidierte, viel für die langfristige Entwicklung des Stadtteils gemacht. Entscheidungen im Gemeinderat wurden unter seiner Führung meist einstimmig und auf breiter Basis gefällt.

Sein Wirken wird nicht nur in Burgkirchen, sondern auch im Landkreis Altötting spürbar bleiben. Der Tod von Krichenbauer ist der zweite Verlust eines Bürgermeisters im Landkreis innerhalb weniger Wochen, nach dem Trauerfall von Stefan Kammergruber aus Emmerting. Tobias Windhorst, Noch-Bürgermeister von Töging, sprach von einem „fachlich versierten Kollegen“ und äußerte sein Beileid.Die PNP hebt hervor, dass Krichenbauer stets ein gutes Händchen in der Finanzpolitik bewies, was für die Gemeinde von großem Vorteil war.

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass Johann Krichenbauer seine Pläne, im Ruhestand ein Anwesen in Norditalien zu beziehen, nicht mehr verwirklichen konnte. Seine Gemeinde wird ihn in guter Erinnerung behalten, auch über sein Wirken hinaus.