Die Vorfreude auf die besinnliche Adventszeit wächst und in Köln gibt es einen besonderen Weihnachtsmarkt, der traditionell in den Wochen vor Weihnachten stattfindet. Der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom hat sich seit seiner ersten Auflage vor Jahrzehnten zu einer festlichen Institution entwickelt. Ein nachhaltiges Konzept wurde bereits 2010 in die Tat umgesetzt, das nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch die Qualität der angebotenen Produkte in den Fokus rückt. Der Markt bietet ein breites Spektrum an bio-zertifizierten Speisen und Getränken, darunter vegane Alternativen wie Bratwürste und Glühwein, die auf Pfandgeschirr serviert werden. Das Angebot reicht vom 17. November bis 23. Dezember, und täglich von 11 bis 22 Uhr sowie Sonntag bis Mittwoch sogar bis 21 Uhr können Besucher die festliche Atmosphäre genießen.
Beim Weihnachtsmarkt hat man nicht nur die Möglichkeit, die köstlichen Leckereien zu probieren, sondern auch die Vielfalt kunsthandwerklicher Produkte zu bewundern, die strengen Nachhaltigkeits- und Fairnesskriterien entsprechen. Es ist der Duft von gebrannten Mandeln und Lichterketten, der die Adventszeit so besonders macht. Doch immer mehr Menschen legen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, auch wenn es um Weihnachtsmärkte geht. Diese sorgen mittlerweile für einen festlichen Genuss ohne schlechtes Gewissen und setzen auf regionale Produkte sowie wiederverwendbare Verpackungen.
Nachhaltigkeit auf den Weihnachtsmärkten
Ein weiterer bemerkenswerter Weihnachtsmarkt in Deutschland ist der Kölner Öko-Weihnachtsmarkt am Stadtgarten. Auch dieser setzt auf nachhaltiges Kunsthandwerk und regionale Produkte und bietet ein Mehrwegsystem für Glühweinbecher an. Der ökologische Fußabdruck traditioneller Weihnachtsmärkte ist oft hoch, da Einwegverpackungen und hoher Energieverbrauch auf der Tagesordnung stehen. Doch mehr und mehr Märkte reagieren auf diese Problematik, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Mit modernen leuchtenden Mitteln und einem bewussteren Speisenangebot tragen sie zur Reduktion des Energieverbrauchs bei.
Nicht weit davon entfernt, findet auf dem Mariahilfberg in Amberg der 16. alternative Weihnachtsmarkt des Städtischen Forstamtes statt. Eröffnet wird dieser am Freitag, dem 5. Dezember 2025, durch den 2. Bürgermeister Martin J. Preuß. Unterstützung erhält er von Pater Clemens Świerz, dem Guardian des Franziskanerklosters, sowie von Jagdhornbläsern der Kreisgruppe Amberg und talentierten Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Kümmersbruck. Hier können Besucher Wildfleisch aus heimischen Wäldern kaufen und sich auf ein ganzes Menu an Leckereien freuen: von Wildgulasch über Waffeln bis hin zu Glühwein ist alles dabei.
Ein Highlight für die kleinen Gäste ist sicher die Möglichkeit, mit einer Pferdekutsche durch den Stadtwald zu fahren. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wird die Besucher zudem über die Forstwirtschaft informieren. Die Marktöffnung findet am Samstag, dem 6. Dezember 2025, um 9:30 Uhr statt, und die Kinder aus dem Kindergarten Kochkeller werden um 11:00 Uhr mit Liedern und Gedichten das Publikum erfreuen. Das Forstamtsteam freut sich bereits auf zahlreiche Besucher, die sich auf eine schöne und besinnliche Adventszeit freuen dürfen!
Insgesamt zeigt sich, dass die Adventszeit in Deutschland nicht nur eine Feier der Traditionen ist, sondern auch ein immer wichtigeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit schafft. Der Duft des Glühweins erfüllt die Luft, während die Menschen Spaß am Einkaufen und Genießen haben – und das alles mit einem grünen Gewissen!