In Amberg, der charmanten Stadt im Oberpfälzer Land, wurde nun die Gehwegerweiterung am Kaiser-Ludwig-Ring erfolgreich abgeschlossen. Diese Baumaßnahme, die mit Kosten von etwa 300.000 Euro zu Buche schlägt, wurde dank der Förderung durch die Regierung der Oberpfalz realisiert. Das Ziel der Initiative war es, breitere Wege und eine deutlich bessere Sicht für die Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, wodurch die Sicherheit in diesem Bereich erheblich gesteigert werden soll. Der Kaiser-Ludwig-Ring, ein zentraler Knotenpunkt, liegt in der Nähe des Bahnhofs und der Postfiliale und wird somit von vielen Bürgerinnen und Bürgern frequentiert.

Der bisher schmale Gehweg war für die steigende Zahl von Nutzern zu eng, weshalb die Stadt Amberg aktiv wurde. Die Notwendigkeit für diese Maßnahme ergibt sich auch aus der Nutzungsänderung des ehemaligen Postgebäudes im Jahr 2022 sowie dem Neubau von Fahrradabstellanlagen. Ingenieurbüro Wellnhofer Beraten und Planen GmbH aus Schwandorf hatte die Planung übernommen, während die Pichl Bau GmbH aus Freudenberg für die Ausführung verantwortlich war. Bereits im Juli 2023 begannen die Bauarbeiten und konnten noch rechtzeitig vor Allerheiligen abgeschlossen werden.

Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer

Die umfangreichen Maßnahmen umfassten nicht nur die Verbreiterung des Gehwegs, sondern auch die Neupflasterung von Parkflächen, das Setzen einer neuen Stützmauer und die Installation neuer Straßenbeleuchtung. Ein besonders wichtiger Aspekt war die Ertüchtigung der Lichtsignalanlagen sowie der Einbau taktiler Leitelemente für blinde und sehbehinderte Menschen. Damit wird die Zugänglichkeit für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert.

Unter rollendem Verkehr und mit Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer konnten die Bauarbeiten unkompliziert durchgeführt werden. Die Zufahrt zum Parkplatz des „Action“-Marktes und zum Bahnhof war stets gewährleistet, sodass die Stadtbewohner keine großen Einschränkungen hinnehmen mussten. Diese Maßnahmen tragen also nicht nur zur Verbesserung der Sicherheit, sondern auch zur allgemeinen Lebensqualität der Amberger bei.

Ein Schritt in die Zukunft

Wie Oberbürgermeister Michael Cerny betonte, unterstreicht diese Maßnahme die Bedeutung moderner Mobilität und Verkehrssicherheit in der Stadt. Solche Entwicklungen sind nicht nur für den individualverkehrsorientierten Stadtverkehr wichtig, sondern auch für die Förderung nachhaltiger Verkehrskonzepte, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Diese Veränderungen stehen im Einklang mit einer übergreifenden Strategie zur kommunalen Verkehrsentwicklungsplanung, die in vielen Städten bereits verfolgt wird.

Die kommunale Verkehrsplanung hat das Potenzial, das Verkehrsgeschehen und die Lebensqualität in Städten erheblich zu beeinflussen. Eine integrierte Planung, die alle Mobilitätsformen berücksichtigt, ist essenziell, um im Zeitalter des Klimawandels und der urbanen Zersiedelung nachhaltige Fortschritte zu erzielen. Wie das Umweltbundesamt hervorhebt, sind kleinteilige Maßnahmen wie die Errichtung komfortabler Gehwege und sicherer Querungsmöglichkeiten von großer Wichtigkeit.

In diesem Sinne trägt die Gehwegerweiterung in Amberg nicht nur zur Sicherheit bei, sondern ist auch ein Zeichen für zukunftsorientierte und umweltfreundliche Mobilität. Täglich wird hier eine neue Ära des Fuß- und Radverkehrs eingeläutet, die Zukunft hat bereits begonnen. Die Maßnahmen zum Ausbau der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur sind Teil eines engen Netzwerks von Initiativen, die nicht zuletzt auf die Schließung von Lücken und die Erhöhung der Verkehrssicherheit abzielen, so wie es beispielsweise auch in Baden-Württemberg mit dem aktuellen Förderprogramm für Rad- und Fußverkehr verfolgt wird.

Die Aufmerksamkeit auf nachhaltige Stadtentwicklung und Verkehrssicherheit ist so wichtiger denn je – sowohl in Amberg als auch über die Grenzen dieser Stadt hinaus.

Für weitere Informationen zu den Baumaßnahmen in Amberg werfen Sie einen Blick auf die Berichterstattung des Oberpfalzecho. Wer mehr über die Förderprogramme für Rad- und Fußverkehr erfahren will, findet alle Details auf der Seite des Baden-Württembergischen Ministeriums. Und last but not least bietet das Umweltbundesamt wertvolle Hinweise zur kommunalen Verkehrsplanung, die auch für andere Städte von Interesse sein könnten.