Am 17. Februar 2026 wurde bekannt, dass Samuel Essende den FC Augsburg verlässt und zu den BSC Young Boys Bern in der Schweiz wechselt. Der Wechsel erfolgt mit sofortiger Wirkung und wurde am Montagabend durch eine Pressemitteilung des FCA bestätigt. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart, jedoch beträgt die Ablösesumme bis zu 4,75 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen, wie aus einem Bericht hervorgeht (Augsburger Allgemeine).

Samuel Essende ist 28 Jahre alt und kam im Juni 2024 vom FC Vizela zum FC Augsburg. In seiner Zeit bei Augsburg bestritt er insgesamt 50 Pflichtspiele und erzielte 12 Tore, wobei er in der laufenden Saison 14 Bundesliga-Partien absolvierte und ein Tor erzielte. Essende war als klassischer Stürmertyp bekannt, der in der Box Präsenz zeigen sollte. FCA-Sportdirektor Benni Weber äußerte, dass Essende mit dem Wunsch nach einer neuen sportlichen Perspektive an den Verein herangetreten sei. Er selbst bedankte sich bei den FCA-Fans und wünscht dem Verein viel Glück für den Rest der Saison (FC Augsburg).

Der Weg zu den Young Boys Bern

Essende stand beim 1:0-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim nicht im Kader, was als Signal für seinen bevorstehenden Wechsel gedeutet wurde. Trainer Manuel Baum hatte zuvor auf Nachfragen zur Kaderbreite verwiesen und die Notwendigkeit für neue Impulse im Team angesprochen. In der laufenden Saison fand Essende keinen festen Platz im Team, was wahrscheinlich auch mit den Verpflichtungen neuer Angreifer wie Michael Gregoritsch, Rodrigo Ribeiro und Uchenna Ogundu zusammenhing. Diese Entwicklungen führten letztlich dazu, dass der FCA und Essende eine Trennung einvernehmlich beschlossen haben.

Die Young Boys Bern, die in der Liga derzeit auf Rang sechs stehen, erhoffen sich von Essende frischen Wind im Angriff. Trainer Gerardo Seoane wird sicher darauf abzielen, Essende optimal in das Team zu integrieren, um die offensive Leistung zu steigern. Essende selbst bringt mit seinen Erfahrungen aus der Bundesliga und seiner Zeit in Portugal eine Menge Potenzial mit, das er in der Schweizer Super League entfalten möchte.

Ein Blick in die Zukunft

Der Wechsel von Samuel Essende könnte für beide Seiten vorteilhaft sein. Der FCA kann sich neu aufstellen und die Verpflichtungen junger Talente forcieren, während Essende die Chance erhält, sich in einer anderen Liga zu beweisen und neue sportliche Herausforderungen anzunehmen. Solche Transfers sind nicht nur für die Spieler selbst, sondern auch für die Vereine von großer Bedeutung, um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und an Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen.

Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich Essende in der Schweiz schlägt und ob die Entscheidung für den Wechsel die richtige war. Die sportliche Entwicklung und der Erfolg seines neuen Vereins werden sicher auch im Fokus der Fans und Experten stehen.