Heute ist der 8.02.2026 in Augsburg, und die Stimmung im Stadion war vor dem letzten Spiel gegen Mainz angespannt. Der FC Augsburg konnte vor dieser Begegnung auf eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage zurückblicken. Zu den positiven Ergebnissen zählten zwei Unentschieden gegen Union Berlin und SC Freiburg sowie bemerkenswerte Siege gegen den FC Bayern und St. Pauli. Doch das 0:2 gegen Mainz hat nun das Abstiegsgespenst zurückgebracht. Elvis Rexhbecaj äußerte seinen Frust über den VAR und forderte dessen Abschaffung. Er kritisierte die zahlreichen Fehler des Videoassistenten und plädierte für eine Rückkehr zu den früheren Systemen, die weniger umstritten waren.

Ein umstrittener Elfmeter in der 5. Minute wurde von Schiedsrichter Patrick Ittrich nach einem vermeintlichen Foul von Rexhbecaj an Stefan Bell verhängt. Während der VAR die Entscheidung überprüfte, konnte jedoch kein klarer Kontakt nachgewiesen werden. Nadiem Amiri verwandelte den Elfmeter zum 1:0 für Mainz, und Augsburg schaffte es nicht, den Rückstand aufzuholen. Ein weiterer Elfmeter führte schließlich zum 2:0-Endstand. Trainer Manuel Baum kritisierte die Schiedsrichterentscheidungen scharf und forderte, dass der Schiedsrichter die Szene selbst überprüft. Er bemängelte zudem, dass Augsburg in den letzten Wochen oft benachteiligt wurde.

Kontroversen um den VAR und Schiedsrichterentscheidungen

Die Diskussion um den VAR wird nicht nur in Augsburg laut. Auch im Spiel gegen St. Pauli gab es einen umstrittenen Elfmeter, der von Schiedsrichter Sascha Stegemann verhängt wurde, ohne dass der VAR eingriff. Marius Wolf klärte den Ball vor Manolis Saliakas und traf anschließend den Spieler, was zu einem Elfmeterpfiff führte. Marco Fritz, ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter und DFB-Leiter Regelauslegung, bezeichnete die Entscheidung als Fehlentscheidung. Kicker-Recherchen bestätigten, dass Wolf klar den Ball spielte und die Aktion nicht absichtlich war. Dies zeigt, dass die Schiedsrichterentscheidungen in der Liga weiterhin für viel Gesprächsstoff sorgen.

FCA-Geschäftsführer Michael Ströll äußerte sich ebenfalls kritisch zu den VAR-Entscheidungen und verwies auf eine frühere Fehlentscheidung von Stegemann. Er bezeichnete den VAR als „absurd“ und unverständlich. Trotz dieser Kontroversen konnte der FCA das Spiel gegen St. Pauli mit 2:1 gewinnen, wobei Michael Gregoritsch beide Tore erzielte. Diese Siege verschafften dem FCA eine beruhigende Distanz zu den Abstiegsplätzen, und unter Trainer Manuel Baum blieb das Team vier Spiele ohne Niederlage.

Die aktuelle Tabellensituation

Aktuell steht Augsburg auf Rang 13 der Tabelle, drei Punkte vor dem Relegationsplatz, den der SV Werder Bremen belegt, und fünf Punkte vor dem FC St. Pauli, der auf Rang 17 steht. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu wahren und das Vertrauen in die eigene Leistung zurückzugewinnen. Die Diskussionen um den VAR und die Schiedsrichterentscheidungen werden dabei sicherlich nicht abreißen, und die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Situation weiterentwickelt.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen rund um den FC Augsburg und die Diskussionen über den VAR, schauen Sie gerne auf die Quellen hier und hier.