Was tut man gegen die ständigen Rückenschmerzen, die wohl jeder von uns schon einmal gespürt hat? Ein Thema, das nicht nur viele Kölner Umtriebige betrifft, wird bald noch wichtiger, denn am 15. März ist der Tag der Rückengesundheit. An diesem Tag soll auf die Bedeutung der Rückengesundheit eindringlich hingewiesen werden. Die AOK Direktion Bamberg hat dazu interessante Informationen zusammengetragen. Denn Rückenschmerzen haben oft viele Ursachen. Einseitige oder schwere körperliche Belastungen, Stress sowie psychische Überforderung spielen hierbei immer wieder eine Rolle. Wenn keine eindeutigen Auslöser zu finden sind, spricht man von unspezifischen Rückenschmerzen, die meist von selbst verschwinden.

Nach aktuellen Erkenntnissen leiden etwa ein Drittel der Betroffenen innerhalb eines Jahres erneut an Rückenschmerzen. „Bewegung ist die beste Medizin“, sagt Bewegungsexpertin Dorothea Hilgert von der AOK. Sie warnt davor, dass Schonhaltungen und Bewegungsmangel die Beschwerden eher verschlimmern und das Risiko für chronische Rückenschmerzen erhöhen, so berichtet Wiesentbote.

Die besten Tipps zur Linderung

Regelmäßige Bewegung kann Rückenschmerzen lindern – bei wiederkehrenden Beschwerden sogar um fast 50 Prozent. Bewährte Übungen sind Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen, die Bizeps und Rumpf stärken, sowie Dehnübungen und Ausdauertraining. Selbst simples Spazierengehen kann helfen, Verspannungen zu lösen und ein störungsfreies Leben zu führen.

Wie kann man mehr Bewegung in den Alltag integrieren? Die AOK hat einige nützliche Tipps zusammengestellt: Treppensteigen statt den Aufzug zu nutzen, die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang auszunutzen oder beim Telefonieren aufzustehen – all das zählt! Wer gerne in Gesellschaft aktiv ist, sollte Gesundheitskurse in Betracht ziehen oder sportliche Verabredungen treffen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Es gibt jedoch auch spezifische Rückenschmerzen, die durch körperliche Auslöser wie Bandscheibenvorfälle oder Wirbelkanalverengungen verursacht werden können. Bei Symptomen wie Lähmungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in den Beinen sollte dringend eine ärztliche Abklärung erfolgen. Hier greift die AOK mit ihrem „AOK-Rückentrainer“ ein und bietet ein Trainingskonzept an, das aus sechs kostenlosen Videosequenzen besteht, um gezielte Kräftigungs- und Beweglichkeitsübungen für die Teilnehmer bereit zu stellen. Diese Übungen sind einfach und lassen sich mühelos in den Alltag integrieren. Zwei Trainingstags pro Woche reichen bereits vollkommen aus. Mehr Informationen findest du auf der AOK-Website unter aok.de/bayern/rueckentraining.

Aber auch die IKK classic hat hilfreiche Anleitungen für Übungen bei Bandscheibenvorfällen veröffentlicht. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich direkt auf ihrer Website informieren unter ikk-classic.de.

Lasst uns also gemeinsam aktiv werden und das Rückengeplagte wieder in den Griff bekommen! Es gibt viele Wege, Rückenschmerzen zu bekämpfen – so einfach kann es sein, durch regelmäßige Bewegung und ein paar hilfreiche Tipps einen großen Unterschied zu machen.