In Bayreuth fand kürzlich ein spannender Lesewettbewerb im Sitzungssaal des Landratsamtes statt, bei dem die talentierte Helena Ruckdeschel als Siegerin hervorging. Die 10-Jährige setzte sich gegen 19 weitere Kinder aus der vierten Klasse durch, die alle zuvor die schulinternen Vorlesewettbewerbe gewonnen hatten. Unter den Teilnehmern war auch Fanny Wessel, die einen hervorragenden zweiten Platz belegte. Der Wettbewerb zog Schüler aus 20 Grundschulen an, was die Begeisterung für das Lesen in der Region eindrucksvoll verdeutlicht. Die Veranstaltung sollte nicht nur Spaß bringen, sondern auch dazu beitragen, das Lesen als Schlüsselqualifikation zu fördern, wie Kurier berichtet.
Wer jetzt neugierig ist, sollte sich den nächsten Wettbewerb nicht entgehen lassen! Der findet am 15. Dezember in der Eichendorff-Grundschule in Hof statt und ist Teil eines umfassenden Wettbewerbs, der die Schulämter Hof, Wunsiedel und Bayreuth umfasst. Diese Veranstaltungen sind als regionale Entscheidungen konzipiert, die im Rahmen des deutschlandweiten Vorlesewettbewerbs stattfinden. Dieser beginnt übrigens im Oktober 2025 und wird in mehrere Stufen unterteilt, in denen sich die Teilnehmer bis zum Bundesfinale am 19. Juni 2026 in Berlin qualifizieren können. Über 600.000 Schüler der sechsten Klassen werden an den regionalen Wettbewerben teilnehmen, um ihre Lesefähigkeiten unter Beweis zu stellen, wie Verbandsbüro ergänzt.
Ein Blick auf die Anfänge und Ziele
Der Vorlesewettbewerb hat nicht nur einen lokalen, sondern auch einen bundesweiten Bezug. Die Überlegung hinter der Veranstaltung ist klar: Lesefreude und Lesekompetenz zu fördern. Studien zeigen, dass über 25 Prozent der Grundschulabsolventen nicht in der Lage sind, Texte sinnentnehmend zu lesen. Daher kommt dieser Wettbewerb genau zur rechten Zeit, um Grundschüler für Bücher und Geschichten zu begeistern. Bayreuth.de berichtet, dass alle Teilnehmer eine Urkunde und das Buch „Das Geheimnis von Darkmoor Hall“ von Nina Scheweling erhalten, was die Freude am Lesen zusätzlich ankurbeln soll.
Das Wichtigste dabei ist die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern, um die Lesemotivation nachhaltig zu steigern. Kritische Stimmen erkennen an, dass musik- und bildungsferne Kinder häufig unterrepräsentiert sind und die Vielfalt der Sprache sowie die Motivation Herausforderungen darstellen. Der Vorlesewettbewerb hat sich jedoch bewährt und zeigt positive Effekte auf das Leseverhalten der Kinder. Durch intensive Leseförderung und persönliche Vorlesestunden kann jeder Schüler zum Leser werden – das ist das Ziel, das auch über lokale Wettbewerbe hinaus verfolgt wird.
Fazit
Helena Ruckdeschel und Fanny Wessel haben bei diesem Lesewettbewerb nicht nur ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, sondern auch eine breite Lesefreude in ihrer Gemeinschaft entfacht. Es bleibt spannend zu sehen, wie die nächsten Wettbewerbe verlaufen und welchen Einfluss sie auf die Lesekultur in Bayreuth und darüber hinaus haben werden. Denn eines ist sicher: Das Lesen kann schönen Zauber entfalten, wenn man es nur zulässt!