Die Zentrale Omnibushaltestelle (ZOH) in Bayreuth, ein geschäftiger Knotenpunkt des Stadtbusverkehrs, genießt nicht nur einen hohen Fahrgastaufkommen, sondern steht auch im Fokus neuer Sicherheitsmaßnahmen. Täglich steigen tausende Menschen an diesem zentralen Ort ein und aus. Vor diesem Hintergrund hebt Geschäftsführer Markus Rützel von den Stadtwerken Bayreuth das Thema Sicherheit hervor. Die Stadtwerke nehmen die Sorgen der Fahrgäste ernst und setzen alles daran, ein sicheres Gefühl zu vermitteln. Bayreuth.de berichtet, dass unter anderem defekte Leuchten schneller ausgetauscht und die Beleuchtung der Treppenaufgänge vor dem Kundencenter deutlich verbessert werden. Auch die Beleuchtungszeiten wurden nach der Energiekrise verlängert, um Sicherheit zu gewährleisten.
Das Unsicherheitsgefühl, das einige Passanten an der ZOH empfinden, ist ein ernstes Thema, das nicht ignoriert werden kann. In einer Sitzung des Stadtrats wurden Sicherheitsbedenken angesprochen, und Polizeirat Martin Prechtl bestätigte, dass statistisch gesehen die ZOH nicht gefährlicher ist als andere Orte in der Stadt. Dennoch möchten die Polizei und die Stadt das Bedürfnis nach mehr Sicherheit ernst nehmen, was zu einer intensiveren Zusammenarbeit geführt hat. Regelmäßige Fokuskontrollen und eine verstärkte Präsenz der Polizei sind für die nächsten Monate geplant. Bayreuther Tagblatt hebt hervor, dass der direkte Kontakt zur Polizeiinspektion für schnelle Reaktionen bei Veranstaltungen wichtig ist, und dass auch Busfahrer sensibilisiert wurden, um Sicherheitsfragen besser handhaben zu können.
Sicherheitsstrategien und Kooperationen
Ein zentraler Bestandteil der neuen Sicherheitsstrategien ist die bereits angesprochene intensivere Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und der Polizei. Rützel betont die Notwendigkeit dieser Kooperation. Die Sicherheitswacht ist regelmäßig rund um die ZOH aktiv und begleitet Fahrten in den Bussen. Durch diese Maßnahmen soll das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste gestärkt werden, denn eine gute Beleuchtung und Präsenz von Sicherheitskräften sind entscheidend für die soziale Sicherheit im öffentlichen Raum. Studien zeigen, dass vor allem Frauen, insbesondere ältere, sich bei Dunkelheit unsicher fühlen. Dies wirkt sich nicht nur auf deren Freiheit aus, am öffentlichen Leben teilzunehmen, sondern kann auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beeinflussen. Informationen von FGS Berlin belegen, dass Dunkelheit die Angst vor Übergriffen erhöht und betonen die Notwendigkeit, die Beleuchtung in belebten und stark frequentierten Bereichen zu optimieren.
Die geplanten Maßnahmen zur Sicherheit an der ZOH sind Teil eines größeren Ganzen. Umfassende Sicherheit umfasst nicht nur die präventive Beleuchtung, sondern auch die sog. soziale Sicherheit, die eine angstfreie Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglicht. Bei der Umsetzung dieser Sicherheitskonzepte kommt es auf die Zusammenarbeit aller Beteiligten an. Nur so kann eine positive Entwicklung in der Sicherheitslage an der ZOH erreicht werden, die sowohl Fahrgästen als auch Mitarbeitenden zugutekommt.