Am Freitag, den 7. November, ereignete sich ein bemerkenswerter Vorfall in den Bergen zwischen Sonntagshorn und Aibleck, an der deutsch-österreichischen Grenze. Ein Labrador, der in der Gruppe eines Mannes und einer Frau war, rutschte über eine steile Rinne und fiel dabei zehn Meter in die Tiefe. Laut Augsburger Allgemeine wurde der Hund unverletzt geborgen, nachdem eine Rettungsaktion mehrere Stunden in Anspruch nahm.
Der Vorfall geschah gegen 11 Uhr vormittags auf einem seilversicherten, alpinen Wanderweg im Bereich Hochgern. Der Labrador gehörte nicht dem Mann, der ihn mit auf die Wanderung nahm, sondern wurde regelmäßig von ihm betreut. Nachdem der Hund abgestürzt war, flüchtete er in eine nahestehende Bergkiefer, was die Situation zusätzlich komplizierte. Der Mann versuchte verzweifelt, ihn selbst zu retten, doch das absturzgefährliche Gelände erwies sich als zu herausfordernd.
Rettungskräfte im Einsatz
Aufgrund der kritischen Situation verständigte der Mann die Leitstelle Traunstein. Das Rettungsteam, bestehend aus drei Bergrettern – inklusive eines Hundeführers – sowie dem Einsatzleiter der Unkener Bergrettung, machte sich auf den Weg zum Unglücksort. Die Rettungskräfte wählten den Weg von Bad Reichenhall über Unken, während sie aus der Ferne das Bellen des Hundes hörten, was ihnen half, den verletzten Vierbeiner zu orten.
Die Bergretter seilten sich an der Abrutschstelle ab und legten dem Hund ein Geschirr um, um ihn sicher zu bergen. Der Einsatz konnte mit einem Happy End abgeschlossen werden: Der Labrador wurde auf den Steig und bis zum Einsatzfahrzeug zurückgeführt. Insgesamt dauerte die Rettung rund fünf Stunden, in denen die Einsatzkräfte alles gaben.
Der Hund im kulturellen Kontext
Der Begriff „Hund“ hat im deutschen Sprachraum eine lange Tradition und geht auf das Mittelhochdeutsche „hunt“ zurück, wie Wiktionary berichtet. Interessanterweise sind auch verwandte Begriffe in anderen Sprachen zu finden, wie das niederländische „hond“ oder das englische „hound“. Dies zeigt, wie tief verwurzelt der Hund in unserer Sprache und Kultur ist.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Vorfall am Freitag nicht nur die Stärke der Rettungskräfte verdeutlicht, sondern auch die starke Bindung zwischen Mensch und Hund, die sicherlich einen großen Teil des Erfolgs der Rettungsaktion ausmachte. Ein aufregender Tag in den Bergen mit einem glücklichen Ende!