Am kommenden Samstag, den 7. März 2026, steht in der Handball-Regionalliga ein spannendes Duell auf dem Programm. Der aktuelle Tabellenführer SG Regensburg (1., 31:3 Punkte) empfängt um 19:30 Uhr DJK Waldbüttelbrunn (12., 7:27 Punkte). In der ersten Begegnung im Februar konnten die Regensburger mit einem klaren 37:24-Sieg überzeugen. Trainer Benni Herth, der seine Karriere in Waldbüttelbrunn beendet hat und mittlerweile in Würzburg lebt, fragt sich, mit welchem Kader die Gäste antreten werden. Waldbüttelbrunn konnte zuletzt im Kellerduell gegen HSC Coburg II mit 13 Spielern einen überraschenden 38:27-Sieg feiern und hat den Abstand zum untersten Nicht-Abstiegsrang auf fünf Punkte verkürzt. Für Regensburg bleibt der Spieltagskader unverändert.
In der Oberliga Süd trifft ESV 1927 Regensburg (7., 18:18 Punkte) am Samstag um 18 Uhr auf den Spitzenreiter Ottobeuren. Nach einer knappen Niederlage gegen Simbach, die mit 30:34 endete, hat Coach Roy Müller hohe Erwartungen an seine Mannschaft. Er wünscht sich eine Leistung wie in der ersten Dreiviertelstunde des letzten Spiels. Zudem spielt in der Frauen-Regionalliga Bayern die SG Mintraching/Neutraubling (4., 25:11 Punkte) am Samstag um 17:30 Uhr gegen ESV 1927 Regensburg II (7., 20:16 Punkte). Hierbei handelt es sich um ein Derby, in dem Mintraching das letzte Duell im November mit 32:16 für sich entscheiden konnte. Trainer Csaba Szücs betont die Wichtigkeit solcher Spiele, warnt jedoch davor, sie zu überbewerten. Der sportliche Leiter und Interimscoach Robert Torunsky hat die Aufstellung des ESV noch nicht finalisiert, das Coaching wird von Daniel Kessler übernommen.
Vellmar im Abstiegskampf
Im Vergleich zu den regionalen Duellen in Bayern, sieht sich TSV Vellmar im Regionalliga-Abstiegskampf einer anderen Herausforderung gegenüber. Am vergangenen Samstag mussten sie sich MSG Körle/Guxhagen mit 28:33 (11:14) geschlagen geben. Vellmar lief über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher und konnte insbesondere in der ersten Halbzeit mit nur 11 erzielten Toren nicht überzeugen. Frederik Drönner, der beste Werfer des TSV mit acht Treffern, äußerte sich enttäuscht über die Gesamtleistung des Teams. Die Niederlage bringt Vellmar auf den 13. Platz, vorletzter in der Tabelle, und erschwert den Kampf um den Klassenerhalt. In der zweiten Halbzeit konnte Vellmar zwar auf 24:27 verkürzen, doch Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen Simon Adam verhinderten eine Aufholjagd. Das nächste Spiel für Vellmar findet am kommenden Samstag gegen Eintracht Baunatal statt.
Ein Blick auf die Regionalliga
Die Regionalliga ist geprägt von spannenden Begegnungen und einem intensiven Wettkampf um die Tabellenplätze. Während TSG Münster die Liga mit einer makellosen Bilanz von 24:0 Punkten anführt, haben sich die Mannschaften im unteren Tabellendrittel im Abstiegskampf festgebissen. TSV Vellmar, der beste der drei Liga-Neulinge, belegt derzeit den 8. Platz und war an einigen der torreichsten Spiele der Saison beteiligt, darunter ein bemerkenswertes 37:37-Remis gegen Obernburg. Auch die Zuschauerzahlen sind ein interessantes Thema: TV Petterweil und HSG Groß-Bieberau haben die höchste Zuschauerbilanz mit durchschnittlich 250 Fans pro Spiel, während der Liga-Durchschnitt bei knapp 200 Zuschauern liegt.
Die Saison wird am 18./19. Januar fortgesetzt, und der letzte Spieltag ist für den 10. Mai angesetzt. Neben dem spannenden Wettkampf auf dem Spielfeld gibt es auch interessante individuelle Leistungen zu beobachten: Der Top-Torjäger der Regionalliga ist Jannis Wrackmeyer vom TV Hüttenberg mit 86 Toren. Diese dynamische Mischung aus Team- und Einzelleistungen macht die Regionalliga zu einem faszinierenden Schauplatz für Handballfans.
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