Ein tragischer Vorfall erschüttert derzeit die Region rund um den Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen. Am 5. Juli 2025 geriet eine Familie während einer Tretbootfahrt in akute Gefahr. Ein sechsjähriger Junge war ins Wasser gefallen, und sein Vater sprang sofort hinterher, doch beide werden seitdem vermisst. Die Familie stammt ursprünglich aus dem Landkreis Haßberge in Unterfranken und befand sich an einem beliebten Ausflugsziel, das atemberaubende Ausblicke auf die Zugspitze bietet.

Der Vorfall ereignete sich heute gegen 11:15 Uhr, als die Familie auf dem Tretboot unterwegs war. Die Mutter, 34 Jahre alt, und die vierjährige Tochter waren ebenfalls an Bord und wurden nach dem Unglück von einem Krisenteam betreut. Mehr als 70 Einsatzkräfte, darunter die Feuerwehr, Polizei und Taucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), wurden mobilisiert, um nach dem vermissten Vater und Sohn zu suchen. Der Einsatzleiter gab an, dass die ersten Wasserrettungskräfte bereits drei Minuten nach dem Notruf an der Unglücksstelle eintrafen, doch die Suche blieb bis zum Abend ergebnislos.

Suchaktion und weitere Entwicklungen

Nach dem ersten Einsatz am Vormittag wurde die große Suchaktion zunehmend komplizierter. Um 18 Uhr wurde die Suche ergebnislos abgebrochen und in eine Bergungssuche umgewandelt, die am kommenden Sonntag fortgesetzt werden soll. Das Wasser des Eibsees hat momentan eine Temperatur von 22 Grad Celsius, und die maximale Tauchtiefe beträgt rund 36 Meter. Die umstehenden Rettungskräfte sind gut ausgebildet und verfügen über umfangreiche Erfahrung in solchen Situationen, die sowohl Bade- als auch Bootsnotfälle umfassen.

Die Kriminalpolizei Weilheim hat die Ermittlungen übernommen und geht nach aktuellem Stand nicht von einem Fremdverschulden aus. Ein Unfall scheint eher wahrscheinlich, obwohl die genauen Umstände des Vorfalls noch geklärt werden müssen. Momentan bleibt den Angehörigen nur die Hoffnung auf eine positive Wende in diesem schrecklichen Unglück.

Die Rolle der DLRG

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist in Deutschland verantwortlich für den Wasserrettungsdienst und überblickt die Sicherheit an Badestränden sowie bei Wassersportarten. Ihre Aufgaben erstrecken sich über verschiedene Gewässer, seien es Flüsse, Seen oder Küsten. In Notfällen, wie diesem schrecklichen Vorfall am Eibsee, übernehmen Wasserretter nicht nur die Suche, sondern führen auch Erste-Hilfe-Maßnahmen in unmittelbarer Nähe des Wassers durch. Es ist wichtig zu betonen, dass die DLRG und andere Hilfsorganisationen gemeinsam dafür sorgen, dass Wasserunfälle schnell und effektiv bearbeitet werden.

Die ganze Region hofft auf eine positive Nachricht im Verlauf der weiteren Suchaktionen, und die Gedanken sind bei der betroffenen Familie während dieser schwierigen Zeit. Die Geschehnisse am Eibsee sind eine eindringliche Erinnerung an die Risiken, die mit Wassersport und Freizeitaktivitäten verbunden sind. Angesichts der steigenden Temperaturen und der vollen Strände ist es umso wichtiger, die Sicherheitsmaßnahmen stets im Auge zu behalten.