Am Mittwoch, dem 29. Oktober 2025, führte das US-Militär einen tödlichen Angriff auf ein angeblich mit Drogen beladenes Boot im östlichen Pazifik durch und tötete dabei vier Menschen. Pentagon-Chef Pete Hegseth teilte die Details des Angriffs auf der Plattform X mit und betonte, dass die westliche Hemisphäre kein sicherer Hafen für Drogenterroristen sei. Diese Maßnahme ist Teil einer Reihe von militärischen Operationen, die seit einigen Wochen in der Karibik und im Pazifik stattfinden.

Bereits am Dienstag hatte Hegseth drei weitere Angriffe auf Boote im Pazifik angekündigt, bei denen insgesamt 14 Menschen ums Leben kamen. In der jüngsten Offensive wurden Dutzende Menschen getötet, die von den US-Streitkräften als mutmaßliche Drogenschmuggler bezeichnet werden. Die Botschaft ist klar: die US-Regierung schreitet ein, um die Drogenterroristen zu bekämpfen. Doch diese militärischen Maßnahmen stoßen auf Kritik. UN-Menschenrechtsexperten sahen darin Verstöße gegen das Völkerrecht und ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres äußerte Bedenken über die militärischen Aktivitäten auf hoher See und forderte zur diplomatischen Konfliktlösung auf, wie np-coburg.de berichtet.

Microsoft und OpenAI schließen milliardenschweren Deal

<pWährenddessen sorgt die Tech-Welt für Schlagzeilen mit einer bahnbrechenden Vereinbarung zwischen Microsoft und OpenAI. Die beiden Firmen haben sich darauf geeinigt, die Struktur von OpenAI zu ändern, was dem Unternehmen die Umwandlung in eine Public Benefit Corporation ermöglicht. Diese revolutionäre Umstrukturierung hat OpenAI einen Marktwert von 500 Milliarden US-Dollar beschert und beseitigt eine wesentliche Einschränkung für die Kapitalbeschaffung, die seit 2019 bestand. Microsoft hatte damals Verträge mit OpenAI geschlossen, die dem Technologiegiganten Rechte an vielen Arbeiten einräumten, im Austausch für Cloud-Computing-Dienste.

Ein Grund für den Deal könnte die rasant steigende Popularität von ChatGPT sein. Im September erreichte die KI-Plattform über 700 Millionen wöchentliche Nutzer und ist mittlerweile das Gesicht der KI-Technologie für viele Verbraucher. Der neue Vertrag bindet die beiden Unternehmen bis mindestens 2032 und sichert Microsoft einige Rechte an OpenAI-Produkten. Damit behält Microsoft auch weiterhin einen Anteil von rund 27%, was etwa 135 Milliarden US-Dollar entspricht, an der OpenAI Group PBC, die von der OpenAI Foundation kontrolliert wird, wie nbcnews.com berichtet.

Auswirkungen der Vereinbarung auf den Markt

Die neue Zusammenarbeit hat auch spürbare Auswirkungen auf die Märkte. Die Microsoft-Aktien stiegen um 2,5%, was den Marktwert des Unternehmens über die 4 Billionen US-Dollar-Marke hebt. OpenAI hat zudem seine Rekapitalisierung abgeschlossen und den Zugang zu Ressourcen verbessert, was die Entwicklung einer Künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI) vorantreibt.

Doch nicht alles läuft ohne Bedenken. Während OpenAI an ihrer Transparenz und Datennutzung arbeitet, wird das Unternehmen weiterhin unter Beobachtung stehen, um sicherzustellen, dass die Fortschritte im Einklang mit den ethischen Standards erfolgen. Diese Entwicklungen zeigen einmal mehr, dass sowohl Militäraktionen als auch technologische Fortschritte die globale Landschaft nachhaltig verändern. Ob zum Wohl oder zum Nachteil, bleibt abzuwarten.