Im Landkreis Donau-Ries ist heute ein bedeutendes finanzielles Signal eingetroffen: Im Rahmen der Bund-Länder-Städtebauförderung 2026 erhalten zwölf Kommunen über 7,12 Millionen Euro zur Unterstützung städtebaulicher Maßnahmen. Diese Gelder fließen in insgesamt 13 Projekte, die darauf abzielen, die Ortskerne zu stärken, historische Substanz zu bewahren und den öffentlichen Raum aufzuwerten. Eine Nachricht, die nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch die Bürger:innen freuen dürfte.
Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler hebt hervor, wie wichtig diese Förderung für die nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden ist. Denn gerade in Zeiten des Wandels bieten finanzielle Mittel die Möglichkeit, städtebauliche Missstände aktiv anzugehen. Auch Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange bekräftigt, dass im Jahr 2026 die Bundesmittel um 210 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr erhöht wurden. Damit übersteigt der Bundesanteil an der Städtebauförderung erstmals die markante Marke von 1 Milliarde Euro.
Ein Blick auf die Ziele der Städtebauförderung
Die Städtebauförderung des Bundes gibt es seit über 50 Jahren und verfolgt das Ziel, städtebauliche Missstände zu beseitigen, damit Wirtschafts- und Wohnstandorte gestärkt werden können. Im Budget 2026 stehen dafür beachtliche 1 Milliarde Euro bereit, aufgeteilt in verschiedene Förderschwerpunkte. Dazu gehören:
- Lebendige Zentren: 380.000 Euro
- Sozialer Zusammenhalt: 250.000 Euro
- Wachstum nachhaltige Erneuerung: 370.000 Euro
Diese Programme sind nicht nur ein finanzieller Aufschwung, sondern sie tragen auch zur Stabilisierung und Aufwertung sozial benachteiligter Quartiere bei. Es geht darum, neue, nachhaltige städtebauliche Strukturen in Gebieten mit Funktionsverlusten zu schaffen und dadurch die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu erhöhen. Die Berücksichtigung von Klimaschutzmaßnahmen in allen Programmen ist seit 2020 eine verpflichtende Voraussetzung.
Wie geht es weiter?
Die Unterstützung erfolgt auf Grundlage integrierter Entwicklungsplanungen für die entsprechenden Fördergebiete. Städte und Gemeinden sind für die Planung und Durchführung der städtebaulichen Maßnahmen selbst verantwortlich, während private Personen Zuschüsse für spezifische Sanierungsmaßnahmen über die Kommunalverwaltungen beantragen können. Das zeigt einmal mehr, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, um die kommunale Infrastruktur zu fördern und zu modernisieren.
Die Städtebauförderung trägt dazu bei, Hilfe in strukturschwache Regionen zu bringen und wirkt damit aktiv gegen die Herausforderungen, vor denen viele Kommunen heute stehen. Mit der richtigen Planung und einem guten Händchen bei der Umsetzung kann hier in den kommenden Jahren viel erreicht werden. Wir sind gespannt, wie sich die Landschaft in Donau-Ries entwickeln wird und welche positiven Veränderungen die kommenden Projekte mit sich bringen werden.