Heute wurden die ersten Gäste im frisch eröffneten Restaurant Taj Mahal in Poing empfangen. Am 10. Februar 2026 eröffnete das erste indische Restaurant der Gemeinde, und bereits in der ersten Woche war es fast durchgehend ausgebucht. Die Lage könnte nicht besser sein: Direkt auf der Nordseite des Poinger S-Bahnhofs hat sich das Taj Mahal in den ehemaligen Räumlichkeiten des italienischen Restaurants La Piazetta niedergelassen. Hier erwartet die Besucher eine gehobene indische Küche, die an die Traditionen des Münchner Swagat angelehnt ist.

Die Eröffnung wurde von Diyantha Weerasinghe geleitet, einem erfahrenen Gastronom, der bereits im Swagat am Prinzregentenplatz tätig war. Weerasinghe kann auf eine eindrucksvolle Karriere zurückblicken, die ihm unter anderem die Auszeichnung als zweiter Weltmeister im Service einbrachte. Zudem hat er prominente Gäste wie Roger Moore und die Kaiserin von Japan bedient. Am Eingang des Restaurants gibt es eine Fototafel, die einige dieser Begegnungen festhält.

Ein Fest für die Sinne

Das Konzept des Taj Mahal basiert auf der Kunst der Großmogul-Küche, die durch farbenfrohe Präsentationen und aromatische Gewürze besticht. Hier kommen frische Zutaten zum Einsatz, begleitet von traditionellen Kochtechniken wie dem Tandoor, dem bekannten Lehmofen, der für spezifische Geschmackserlebnisse sorgt. Die Speisen sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch eine Augenweide, denn jedes Gericht präsentiert sich mit einer Fülle von Farben und Aromen. „Wir möchten ein kulinarisches Erlebnis schaffen“ erklärt Weerasinghe. Und das ist spürbar; die Kombination aus Chili, Ingwer und Pfeffer sorgt dabei nicht nur für Geschmack, sondern bringt auch gesundheitliche Vorteile mit sich.

Zurzeit bietet das Taj Mahal Platz für etwa 60 Personen. Täglich kann man dort von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17.30 bis 23 Uhr in die Welt der indischen Küche eintauchen. Die ersten Tage nach der Eröffnung waren so erfolgreich, dass die Reservierungen zeitweise gestoppt werden mussten, um dem Ansturm Herr zu werden.

Ein Blick in die Zukunft

Die hohen Reservierungen deuten auf ein großes Interesse in der Region hin. Das Taj Mahal könnte der neue Hotspot für Liebhaber feiner indischer Küche werden. Als Standort mit guter Anbindung zur S-Bahn wird es voraussichtlich auch viele Pendler anziehen. Die Herausforderung liegt darin, diesen Ansturm mit der gewohnten Qualität und dem Service, für den Diyantha Weerasinghe bekannt ist, zu bewältigen.

Mit seiner Eröffnung gibt das Taj Mahal dem gastronomischen Angebot in Poing einen neuen Impuls und sorgt für frischen Wind in der heimischen Restaurantlandschaft. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Restaurant entwickeln wird, doch eines ist sicher: Hier ist etwas Großes auf dem Weg!