Erding Gladiators: Ein mutiger Start in die Oberliga-Saison 2026!
Die Erding Gladiators blicken auf eine herausfordernde Saison in der Oberliga Süd zurück und streben eine feste Etablierung im Eishockey an.

Erding Gladiators: Ein mutiger Start in die Oberliga-Saison 2026!
Die Erding Gladiators haben zu Jahresbeginn eine erste Bilanz ihrer neuen Oberliga-Saison gezogen. Neben Herausforderungen und Fahrten durch die Höhen und Tiefen des Eishockeysports erwartet Geschäftsführer Michael Schneider, dass das Team sich fest in der Oberliga etablieren kann. „Wir möchten die Gladiators als festen Bestandteil der Oberliga positionieren und somit die Eishockey-Zukunft in Erding sichern“, sagt er.Erding Gladiators berichtet.
Inwieweit gelingt es den Gladiators, diesen Anspruch zu erfüllen? Die ersten Spiele zeigen, dass das Team durchaus mithalten kann, auch wenn in einigen Begegnungen mehr erwartet wurde. Es ist dabei klar: Potenzial ist vorhanden, und die jüngsten Erfolge beweisen, dass sie in der Liga gegen jeden Gegner bestehen können. Unterstützung von den Fans wird als unverzichtbar betrachtet – „Ohne die Leidenschaft, die unsere Anhänger uns entgegenbringen, wäre das Ganze nur halb so schön“, so Schneider weiter.
Herausforderungen und Perspektiven
Die Zusammenstellung des Kaders war ein wahrer Balanceakt, denn viele andere Vereine waren bereits weiter in der Planung. Hinzu kamen Verletzungen von Schlüsselspielern wie Paul Wallek, Dennis Henter und Thomas Brandl, die das Team zusätzlich belasten.Eishockey.net merkt an, dass die Erding Gladiators aus einer Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten bestehen – ein kluger Schachzug, der in der Oberliga entscheidend sein kann.
Die Zusammenarbeit mit dem EV Landshut wird laut Schneider als sehr positiv bewertet. Diese Allianz ermöglicht es den jungen Spielern, Verantwortung zu übernehmen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein kürzlich vollzogener Trainerwechsel zu Thomas Daffner hat bereits erste Früchte getragen, denn die Mannschaft zeigt sich sehr anpassungsfähig und bereit, unter seiner Führung Fortschritte zu machen.
Obwohl die Zuschauerzahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben, ist die Unterstützung der treuen Fans spürbar. Schneider betrachtet Kritik als Teil des Spiels: „Kritik wird gerne entgegengenommen, wenn sie sachlich und konstruktiv ist – nur so können wir besser werden.“
Blick in die Zukunft
Mit Blick auf die kommende Saison sind die Planungen bereits in vollem Gange. Der Fokus liegt hier klar auf der Schaffung eines konkurrenzfähigen Kaders sowie professioneller Strukturen. Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Errichtung einer zweiten Eisfläche. Dies würde nicht nur den Sport ausweiten, sondern auch mehr Kindern und Mädchen die Möglichkeit geben, Eishockey zu spielen.
Die Gladiators blicken auf eine lange, aber erfolgreiche Geschichte im Eishockey zurück. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 haben sie sich immer wieder neu erfunden und hoch im Kurs gespielt. Von den Höhen, wie dem Aufstieg in die 1. Eishockey-Liga im Jahr 1994, bis hin zu den jüngeren Erfolgen in der Oberliga, bleibt das Ziel klar: eine dauerhafte Etablierung in der Oberliga Süd.Eishockey-Statistiken bietet dazu weitere interessante Einblicke in die Struktur und die Entwicklungen der Oberliga.
Schneider bedankt sich abschließend bei allen Fans, Sponsoren und den mehr als 100 ehrenamtlichen Helfern, die das Team unterstützen. „Gemeinsam werden wir die Gladiators weiter nach vorne bringen“, lautet seine Aufforderung am Ende des Jahres 2025.