München: Touristenhochburg auf Platz 2 – Was steckt dahinter?
Entdecken Sie die neuesten Tourismusstatistiken für München und Umgebung, die Oberding mit starkem Gästezuwachs hervorheben.

München: Touristenhochburg auf Platz 2 – Was steckt dahinter?
Köln hat allen Grund, sich über die neuesten Tourismuszahlen in Deutschland zu informieren, denn die Konkurrenz schläft nicht. Eine aktuelle Analyse vom Reiseportal HolidayCheck zeigt, dass München mit einer Touristendichte von 6,1 Gästen pro Einwohner auf Platz zwei der deutschen Großstädte rangiert. Die bayerische Metropole hat es damit hinter Frankfurt am Main geschafft, wo die Touristendichte sogar 8,3 Gäste pro Einwohner beträgt. Das ist ein ordentlicher Schnitt und zeigt, wo es touristisch hoch hergeht. Schaut man sich die Liste der analysierten mehr als 2.000 Städte und Gemeinden an, merkt man schnell, dass die Beliebtheit von Destinationen stark variiert.
Besonders bemerkenswert ist, dass rund drei Viertel dieser Gemeinden einen Anstieg der Touristenzahlen pro Kopf feststellen konnten. Währenddessen mussten etwa ein Viertel der Orte einen Rückgang verkraften. Der stärkste Zuwachs wurde in Oberding verzeichnet, wo die Dichte auf beeindruckende 27,4 Gäste pro Einwohner gestiegen ist. Oberammergau hingegen hatte das Nachsehen und musste einen Rückgang auf 7 Gäste pro Einwohner hinnehmen. Diese Entwicklungen zeigen, wie dynamisch der Tourismus in Deutschland ist.
Tourismuszahlen und Aufenthaltsdauer
Diese Studie betrachtete die Gästezahlen von 2024 im Vergleich zu 2022 und konzentrierte sich auf Gemeinden mit mindestens 5.000 Einwohnern. Interessant ist, dass trotz dieser steigenden Gästezahlen die Aufenthalte kürzer geworden sind. Über 221 Landkreise erlebten im Jahr 2024 eine durchschnittlich kürzere Verweildauer der Reisenden. Das könnte auch daran liegen, dass viele Urlauber heutzutage eher Kurztrips bevorzugen und es dabei nicht nur um das Ziel, sondern auch um die Erfahrung geht.
Die touristische Entwicklung wird auch durch das Münchner Tourismusamt unterstützt, das aktuelle Kennzahlen und Marktforschungseinblicke bietet. Auf deren Webseite findet man detaillierte Statistiken der letzten Monate und Jahre. Dank eines interaktiven Dashboards können Nutzer spezifische Gäste- und Übernachtungszahlen abrufen, was eine wertvolle Informationsquelle darstellt, nicht nur für die Branche, sondern auch für die Städte selbst, die sich als attraktive Reiseziele positionieren möchten. Die aktuellen Meldungen dazu sind unter „Aktuelles“ zu finden. Wer ein gutes Händchen für Daten hat, findet dort sicher spannende Insights über den Tourismus in München [München Reise] berichtet über diese Einblicke.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Tourismus
Aber wie sieht es mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Gastgewerbe und Tourismus aus? Die Statistiken des Statistischen Bundesamtes sagen viel über die Produktivität und Rentabilität in diesen Bereichen aus. Die Monats- und Jahreserhebungen liefern wichtige Indikatoren für die Konjunkturentwicklung im Dienstleistungssektor in Deutschland. Diese Zahlen sind eine wesentliche Grundlage für tourismuspolitische Entscheidungen und die Infrastrukturentwicklung, die dringend benötigt wird, um die touristischen Ströme zu bewältigen.
Bei den monatlichen Erhebungen wird nicht nur der Umsatz erfasst, sondern auch die Anzahl der Beschäftigten, sowohl Vollzeit als auch Teilzeit. Das ersetzt einige Sorgen über die Beschäftigungslage im Tourismus, denn mit der Zunahme an Touristen wächst auch der Bedarf an Mitarbeitern im Gastgewerbe. Eine vielversprechende Perspektive für die Branche, die sich anpassen und weiterentwickeln muss, um die Bedürfnisse der Reisenden zu erfüllen [Destatis] klärt auf.
Zusammenfassend zeigt sich, dass der Wettbewerb unter den deutschen Städten um den Titel des beliebtesten Reiseziels lebendig ist. Während München und Frankfurt voranpreschen, müssen auch Städte wie Köln ihren Platz in diesem aufregenden Rennen finden und die richtigen Strategien entwickeln, um touristen- und gastfreundlich zu bleiben.