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Am vergangenen Wochenende fand eine bedeutende Veranstaltung in der Kantine der Firma Huber Technik statt, bei der über 100 Parteifreunde zusammenkamen. Oberbürgermeister Max Gotz hielt eine eindrucksvolle Rede, in der er eine positive Bilanz der letzten sechs Jahre zog. Janine Altheimer, die Ortsvorsitzende, hob die Stärken der CSU hervor: Kompetenz, Bürgernähe und Verbindlichkeit. Gotz betonte die immense Bedeutung mittelständischer Unternehmen für die Stadt und die Notwendigkeit, zukünftige gewerbliche Entwicklungen und Ausbildungsplätze für junge Menschen zu schaffen. Besonders hervorzuheben ist der geplante Handwerkerhof nördlich der Anton-Bruckner-Straße, der bereits über 90 verbindliche Interessierte verzeichnet.

Ein weiterer zentraler Punkt in Gotz‘ Rede war der Wissenschaftsstandort am Fliegerhorst, der als große Chance für Erding angesehen wird. Die Notwendigkeit einer Nordumfahrung sowie einer Nordanbindung zur Entlastung der Alten Römerstraße wurden ebenfalls angesprochen. Besonders interessant ist das Defence Lab der Bundeswehr im Fliegerhorst, das sich mit Drohnenforschung beschäftigt und somit zusätzliche Perspektiven für die Region eröffnet. Zudem blickte Gotz auf die verschiedenen Erfolge in den Bereichen Sportstätten, Kitas, Künstlerhaus und Stadtentwicklungskonzepte zurück.

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Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung

Die Bürgerbeteiligung bei Stadtentwicklungskonzepten in Klettham, Altenerding, Altham und Siglfing wurde von Gotz als essenziell bezeichnet. Laut aktuellen Umfragen fühlen sich über 80 Prozent der Bürger in Erding wohl. In diesem Zusammenhang appellierte Gotz, sich nicht von Hetzern und Angstmachern, insbesondere in Bezug auf die Flüchtlingskrise, beeinflussen zu lassen. Er betonte die Notwendigkeit von Zuwanderung zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und rief zur Wahlbeteiligung und zum Engagement für die Demokratie auf. Der Stadtrat verabschiedete in den letzten sechs Jahren den Haushaltsplan einstimmig, was die Zusammenarbeit und das Vertrauen innerhalb der Stadtverwaltung unterstreicht.

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Landrat Martin Bayerstorfer sprach ebenfalls über Bildungsangebote und Investitionen im Landkreis. Tanja Rieß nutzte am Ende der Veranstaltung die Gelegenheit, um eine kurze Wahlaufklärung zu geben.

Der Fliegerhorst als Chance für Erding

Ein entscheidender Aspekt für die Zukunft der Stadt ist die geplante Umwandlung des Fliegerhorstes Erding von militärischer in zivile Nutzung. Hintergrund dieser Entwicklung ist die Strukturreform der Bundeswehr, die eine Truppenreduzierung und ein neues Stationierungskonzept mit sich bringt. Laut dem Bundesverteidigungsministerium wird der Fliegerhorst bis zum 31. Dezember 2024 geschlossen, und nach dieser Schließung fällt das Gelände in die kommunale Planungshoheit der Stadt Erding. Damit verbunden ist die Notwendigkeit, Planungsabsichten für die freiwerdende Fläche zu klären, um eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen. Die Stadt hat bereits entschieden, städtebauliche und landschaftsplanerische Wettbewerbe auszuschreiben, um ein Gesamtkonzept zu finden.

Das Ziel dieser Initiative ist die Erarbeitung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Rahmenplans in enger Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft. Dies steht im Einklang mit der nationalen Stadtentwicklungspolitik, die das Ziel verfolgt, Städte und Gemeinden lebenswert und erfolgreich zu gestalten. Diese Initiative fördert den Austausch zwischen Handelnden und Interessierten im Bereich Stadtentwicklung und thematisiert aktuelle stadtgesellschaftliche und städtebauliche Trends. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Themenseite nationale-stadtentwicklungspolitik.de.

Insgesamt zeigt sich, dass Erding vor spannenden Entwicklungen steht, die durch Bürgerengagement und innovative Konzepte geprägt sind. Die Stadt hat die Chance, sich als attraktiver Standort für Unternehmen und junge Menschen weiterzuentwickeln.