Am Montagabend fand im idyllischen Kirchhof der katholischen Kirche Maria Heimsuchung der traditionelle Martinszug in Bubenreuth statt. Bei schönem Wetter und fröhlicher Stimmung pilgerten rund 600 Besucher, darunter zahlreiche Kinder und ihre Familien, mit bunten Laternen zum festlichen Anlass. Der heilige St. Martin, hoch zu Pferd, wurde von den Kleinen herzlich begrüßt, was für viele ein unvergesslicher Moment war. Jochen Schuster, der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Bubenreuth, hieß alle Gäste herzlich willkommen und stellte den besonderen Stellenwert dieser Veranstaltung in der Gemeinde heraus. Die musikalische Begleitung übernahmen die talentierten Musiker der Egerländer Geigenbauerkapelle, die mit ihren Melodien die festliche Atmosphäre untermalten.

Nach den ersten Martinsliedern setzte sich der Zug in Bewegung. Die Kinder hielten stolz ihre Laternen hoch und sangen fröhlich, während sie zur Feuerwehr fuhren. Christiane Beyer, die Leitung des Musikkindergartens, trug die zauberhafte Geschichte des heiligen Martin vor und sorgte damit für eine beschauliche Stimmung. Höhepunkte des Abends waren unter anderem die Martinswecken, die von der Gemeinde Bubenreuth gespendet wurden und die den Besuchern gerne angeboten wurden. Am Lagerfeuer konnte man sich zudem mit Kinderpunsch, Glühwein, Waffeln und Wienerwürstchen stärken – ein wahres Fest für die Sinne!

Ein Fest voller Gemeinschaft und Dankbarkeit

Die Freiwillige Feuerwehr Bubenreuth übernahm nicht nur die Sicherheitsmaßnahmen und die Verkehrsabsicherung, sondern organisierte auch den Ausschank und den Verkauf der Leckereien. Besonderer Dank galt Veronika Höfler, die jedes Jahr als heilige Martin teilnimmt und für ihr Engagement gewürdigt wurde. „Ein großes Dankeschön an die Egerländer Geigenbauerkapelle und den Musikkindergarten Bubenreuth – ohne deren Unterstützung wäre dieser Abend nicht derselbe gewesen“, so Schuster zum Abschluss der Veranstaltung. Der Martinszug endete in einer gemütlichen Atmosphäre, geprägt von strahlenden Kinderaugen und stimmungsvoller Musik.

Ein Blick auf seltene neurologische Erkrankungen

In einer ganz anderen Ecke der Gesundheitsversorgung rücken zurzeit die seltenen neurologischen Erkrankungen ins Rampenlicht. Weltweit gibt es etwa 8.000 solcher Erkrankungen, die weniger als 5 von 10.000 Menschen betreffen. Schätzungsweise 4 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer solchen Erkrankung, was die Notwendigkeit einer frühen Diagnose und passender Behandlungsansätze deutlich macht. Diese Auffälligkeiten reichen von Lähmungen bis hin zu kognitiven Beeinträchtigungen, die in vielen Fällen genetisch bedingt sind.

Zu den neueren Entwicklungen in der Behandlung zählen Medikamente wie Nulibry, Yorvipath und Ingrezza, die für die Behandlung seltener neurologischer Erkrankungen von der FDA zugelassen wurden. Nulibry, speziell entwickelt für molybdenum cofactor deficiency, beispielsweise, kann toxische Ablagerungen im Gehirn verhindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Auch Yorvipath hat sich als vielversprechend erwiesen, insbesondere bei X-linked hypophosphatemia, indem es die Phosphatregulation im Körper verbessert.

Ingrezza hingegen bietet Hilfe bei tardiver Dyskinesie, einer Bewegungsstörung, die durch die Langzeitanwendung von Antipsychotika entsteht. Menschen, die an seltenen neurologischen Erkrankungen leiden, stehen oft vor hohen Hürden in Bezug auf Behandlungskosten und den Zugang zu benötigten Therapien. Daher ist es wichtig, dass Familien sich über Unterstützungsprogramme und versicherungsbasierte Optionen informieren, um die bestmögliche Behandlung zu erhalten.

Diese Entwicklungen im Bereich der seltenen neurologischen Erkrankungen zeigen, wie wichtig es ist, die Sichtbarkeit zu erhöhen und Betroffene sowie deren Familien zu unterstützen, um die Herausforderungen, denen sie im Alltag gegenüberstehen, besser bewältigen zu können.