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Aktuell läuft in Deutschland eine Welle von Protesten gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus, die an vielen Orten für großes Aufsehen sorgt. Am 2. Januar 2026 zeigen Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Städten, dass sie sich gegen die zunehmende Verbreitung extremistischer Ansichten zur Wehr setzen wollen. Diese Protestbewegung wird insbesondere durch die alarmierenden Umfragewerte der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt (40%) und Mecklenburg-Vorpommern (38%) verstärkt. Genau über diese Entwicklungen informiert News.de.

Im Laufe des Januars sind zahlreiche Demonstrationen, Workshops, Lesungen und Gesprächsrunden geplant, um ein deutliches Zeichen gegen rechtsextreme Strömungen zu setzen. Allein in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sind verschiedene Veranstaltungen angesetzt. Der erste große Protest des Jahres fand heute in Erlangen statt, wo eine Mahnwache gegen Rassismus abgehalten wird.

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Geplante Proteste im Überblick

Die Protestbewegungen gliedern sich regional und finden in nahezu jedem Bundesland statt. Hier ist eine kleine Übersicht, was die nächsten Tage bereithalten:

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  • Baden-Württemberg: Bündnistreffen in Freiburg (01.01.2026) und offenes Treffen in Stuttgart.
  • Bayern: Mahnwache in Erlangen (02.01.2026) und Stammtisch gegen Rassismus in Altötting (04.01.2026).
  • Sachsen-Anhalt: Demo in Bitterfeld-Wolfen (05.01.2026).
  • Mecklenburg-Vorpommern: Offenes Antifaschistisches Treffen in Wismar (07.01.2026).

Diese Proteste sind nicht ganz neu. Schon im Jahr 2025 fanden an verschiedenen Orten, wie Riesa und Hamburg, Proteste gegen die AfD statt, die von vielen als eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie eingeordnet wird. Auch die von der Partei propagierten migrationspolitischen Maßnahmen fanden in der Bevölkerung wenig Zustimmung. Kritiker befürchten, dass die Mobilisierung gegen rechtsextreme Tendenzen nicht langfristig aufrechterhalten werden kann, berichten mehrere Quellen, unter anderem Wikipedia.

Eine notwendige Wachsamkeit

Die gegenwärtigen Proteste haben sich zu einer Art dritter Welle prodemokratischer Bewegungen entwickelt, die klar machen sollen: Die Bevölkerung ist wachsam. Unter dem Motto „Genug Spaziert!“ wird in Detmold am 5. Januar auch in Nordrhein-Westfalen ein Zeichen gesetzt. Empfehlungen wird es zudem in Form von Online-Events geben, etwa einem Vortrag über Armutsbetroffene und Rechtsextremismus am 19. Januar 2026.

Inmitten dieser Proteste gibt es auch kritische Stimmen, die den Einsatz von Mitteln der Zivilgesellschaft hinterfragen. So drohte CDU-Fraktionsvorsitzender Mathias Middelberg mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit für Organisationen, die an Protesten teilnehmen. Dies wirft Fragen zur politischen Neutralität staatlich geförderter NGO auf, die unter anderem von der CDU/CSU nach der Bundestagswahl 2025 in einem umfangreichen Fragenkatalog behandelt wurden.

Bringen auch Sie sich ein und zeigen Sie, dass Sie für eine offene und solidarische Gesellschaft stehen. Die Initiativen und Veranstaltungen der kommenden Tage bieten Ihnen die Möglichkeit, aktiv Teil dieser wichtigen Bewegung zu werden und sich gegen Rechtsextremismus stark zu machen!