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Im sonnigen Marbella hat die 25-jährige Tanja Neubert aus Erlangen für einen echten Paukenschlag gesorgt. Bei der Ironman70.3-Weltmeisterschaft schaffte sie es auf das Treppchen und sicherte sich die Bronzemedaille. Ein großer Erfolg, der für die junge Athletin gleich das Highlight ihrer bisherigen Karriere darstellt, denn es war ihr erst das zweites Rennen über die anspruchsvolle Distanz von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.

Neubert, die zehntplatziert aus dem Wasser kam und über zwei Minuten hinter der Führenden Lucy Charles-Barclay lag, zeigte insbesondere in der Laufdisziplin ihr ganzes Potenzial. Ihr Trainer Steffen Justus sprach von einer tollen Leistung und lobte ihre Vorbereitung, die zwar kurz war, aber offenbar alle Erwartungen übertroffen hat. „An meine Fähigkeiten zu glauben, war entscheidend“, so Neubert während ihres Abklatschens mit den euphorisierten Zuschauern an der Costa del Sol.

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Starker Wettbewerb und Ambitionen

Die Konkurrenz war stark, also kein Wunder, dass sich Neubert nur den beiden herausragenden Athletinnen geschlagen geben musste: der Britin Lucy Charles-Barclay (32 Jahre) und der US-Amerikanerin Taylor Knibb (27 Jahre). Während Charles-Barclay den Weltmeistertitel über die Halbdistanz bereits zum zweiten Mal gewann, triumphierte Knibb in den letzten drei Jahren ununterbrochen. Diese beiden haben zuvor bei der Ironman-WM auf Hawaii aufgegeben, jedoch in Marbella all ihre Stärke unter Beweis gestellt.

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Mit ihren gerade einmal 48 kg stellte Neubert eindrucksvoll unter Beweis, dass auch kleinere Athleten ganz vorne mitspielen können. Der letzte deutsche Podestplatz war 2018 durch Anne Haug erreicht worden. Laura Philipp, die 2017 Bronze sicherte, trat dieses Mal nicht an. Neubert hat nun nicht nur die Medaille, sondern auch ein klares Ziel vor Augen: Die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 sind ihr großes nächstes Ziel.

Weitere Entwicklungen im Triathlonsport

Während die Frauen nun auf den Geschmack gekommen sind, sind am Sonntag die Herren am Start, darunter der Ex-Weltmeister Rico Bogen und Jonas Schomburg. Wettbewerbe wie dieser zeigen eindrucksvoll, wie dynamisch und spannend der Triathlonsport ist. Für viele Athleten gibt es in diesem Jahr zudem die Chance, den Titel „Multisport Legend“ bei den Multisport-Weltmeisterschaften zu erringen, der an diejenigen verliehen wird, die fünf oder mehr Rennen erfolgreich absolviert haben. Zu den Disziplinen gehören unter anderem Duathlon, Cross Triathlon und Aquathlon, um nur einige zu nennen. Diese Titelverleihung findet bei der Abschlusszeremonie der Meisterschaften statt.

Insgesamt war die Veranstaltung in Marbella ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie aufregend der Triathlonsport ist – für Athleten und Zuschauer gleichermaßen. Weitere Informationen zu den bevorstehenden Veranst altungen finden Sie auch auf Jan Pravas oder auf Triathlon.org.