In einer feierlichen Zeremonie wurden die Basketball-Teams der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach für ihre herausragenden Leistungen bei den Special Olympics Bayern in Erlangen geehrt. Das Team Amberg 1, das Gold gewonnen hat, qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften 2026 im Saarland. Wie das Oberpfalzecho berichtet, durfte sich auch das Team Amberg 2 über einen respektablen vierten Platz in seiner Leistungsgruppe freuen.
Vorstandsmitglied Bernhard Vahle sowie die Geschäftsführungen der Lebenshilfe, Jura-Werkstätten und Jura-Wohnen gratulierten den Athleten herzlich zu ihrem Erfolg. Vahle hob den bemerkenswerten Teamgeist hervor, welcher das Basketballteam in den vergangenen Monaten geprägt hat. Die Leidenschaft und Inspiration, die von den Spielerinnen und Spielern ausstrahlen, wurden von den Zuschauern sehr geschätzt.
Anerkennung für die Athleten
Besonders gewürdigt wurde die Leistung der Teams auch von Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU), der die Mannschaften bei einem Freitagstraining besuchte. Cerny überreichte Kapitän Josef Dobmeier nicht nur einen Pokal, sondern auch eine Urkunde, um ihre Erfolge zu honorieren. Ganz im Sinne der Inklusion sprach Coach Engelbert Ludwig Weidel von der Bedeutung dieser Anerkennung, die den Athleten das Gefühl gibt, wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden, wie die Mittelbayerische berichtete.
Für diejenigen, die das Sportevent noch nicht kennen, bieten die Special Olympics eine Plattform, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Sport fördert und sie somit in die Gesellschaft integriert. Diese Veranstaltungen sind für die Athleten eine tolle Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen, gleichzeitig aber auch das Selbstbewusstsein zu stärken und neue Freundschaften zu schließen.
Ein Blick auf die Zukunft
Trainer Engelbert Ludwig Weidel blickt stolz auf die Erfolge zurück, kündigte aber auch gleich an, dass bereits am 15. November ein inklusives Basketball-Turnier in Nürnberg stattfinden wird. Dieses Turnier wird in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend Nürnberg organisiert und soll gemischte Teams aus Spielerinnen und Spielern mit und ohne Behinderung umfassen. Es soll ein Zeichen für die gesellschaftliche Teilhabe setzen, die nach der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert wird.
Eine solche Veranstaltung ist nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit, Berührungsängste abzubauen und die Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft zu fördern. Wie in verschiedenen Artikeln, unter anderem von der bpb, ausgeführt, hat Sport die Kraft, Vorurteile zu beseitigen und den Austausch zwischen Menschen unterschiedlichster Hintergründe zu stärken.
Das Engagement und die Leistungen der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach sind also nicht nur lokal von Bedeutung, sondern tragen auch zur Weiterentwicklung von Inklusionsprojekten im Sport bei. Das Team freut sich auf die kommenden Herausforderungen und wird mit Sicherheit weiterhin ein positives Beispiel für den inklusiven Sport in Deutschland sein.