In der Erlanger Innenstadt kam es am späten Dienstagabend, dem 18. November 2025, zu einem auffälligen Vorfall, der die Polizei auf den Plan rief. Zwei Autofahrer, 18 und 21 Jahre alt, lieferten sich ein illegales Autorennen am Martin-Luther-Platz. Als die Ampel auf Grün schaltete, gaben beide Gas und fuhren nebeneinander in Richtung Bayreuther Straße – der junge Fahrer im VW-Golf auf der Gegenfahrbahn, während sein älterer Rivale im BMW der 5er-Serie auf der Geradeausspur blieb. Motorengeräusche und quietschende Reifen waren in der gesamten Nachbarschaft zu hören und weckten das Interesse von Zeugen, die sich vor den umliegenden Kneipen aufhielten, wie InFranken berichtete.
Erstaunlicherweise war zum Zeitpunkt des Rennens kein Gegenverkehr auf der Bayreuther Straße unterwegs, was offenbar ein größeres Unglück verhinderte. Laut Nordbayern gab es keinerlei Gefährdung für Passanten, auch wenn einige Menschen das Treiben verfolgten und Zeugen waren. Kurze Zeit später leitete die Polizei eine Fahndung ein, die dazu führte, dass die beiden Männer gestoppt werden konnten.
Negative Alkoholtests und Beschlagnahmung der Fahrzeuge
Bei der Kontrolle durch die Beamten stellte sich heraus, dass die Alkoholtests der beiden Fahrer negativ ausfielen. Dies zeigt, dass sie möglicherweise nicht unter dem Einfluss von Alkohol standen, als sie sich in das gefährliche Duell stürzten. Dennoch wurde den jungen Männern schnell das Handwerk gelegt: Die Polizei beschlagnahmte sowohl die Fahrzeuge als auch die Führerscheine der beiden Tatverdächtigen. Es handelt sich hierbei um einen Vorfall, der die aktuelle Situation illegaler Autorennen in Deutschland unterstreicht.
Wie Der Spiegel kürzlich berichtete, ist ein deutlicher Anstieg solcher riskanter Rennen zu beobachten. Die zunehmende Zahl illegaler Autorennen wirft nicht nur Sicherheitsbedenken auf, sondern erfordert auch verstärkte Maßnahmen der Polizei, um Radikalisierungen und gefährliches Fahrverhalten auf den Straßen zu verhindern. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Schritte die Behörden unternehmen werden, um solche Vorfälle in Zukunft zu minimieren.