Vermisster Felix aus Erlangen: Polizei sucht dringend Hinweise!
Felix L. (25) aus Erlangen wird seit dem 14. Juli 2025 vermisst. Polizei bittet um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort.

Vermisster Felix aus Erlangen: Polizei sucht dringend Hinweise!
Der 25-jährige Felix L. aus Erlangen wird seit dem 14. Juli 2025 vermisst. Am besagten Tag war der letzte persönliche Kontakt zu ihm. Seither fehlt von ihm jede Spur, und die Polizei hat Bedenken, dass er sich in einer hilflosen Lage befinden könnte. Die Suche konzentriert sich auf das Stadtgebiet Erlangen, wo er möglicherweise gesehen worden ist. Die örtlichen Behörden haben eine öffentliche Fahndung eingeleitet und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Wer etwas weiß, kann Informationen direkt an die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt unter der Telefonnummer 09131 760-120 oder über den Polizeinotruf 110 weitergeben.
Felix ist ungefähr 175 cm groß und wiegt etwa 70 kg. Er hat einen schlanken Körperbau und trägt auffällige Tätowierungen: einen Skarabäus am rechten Oberarm sowie weitere Motive am rechten Unterarm und an der linken Wade. Seine Bekleidung zum Zeitpunkt seines Verschwindens bestand aus einer schwarzen Oberbekleidung und einer dunklen Cap (Schirmmütze). Die Polizei betont, dass jeder Hinweis, der zur Klärung seines Aufenthalts führen kann, von großer Bedeutung ist. Ein Bild des Vermissten kann auf der Webseite der Polizei eingesehen werden.
Vermisstenfälle in Deutschland
Vermisste Personen finden sich in unterschiedlichen Situationen wieder, egal ob sie absichtlich verschwinden oder unverschuldet abhanden kommen. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat die Aufgabe, Vermisstenfälle zu bearbeiten und ist zentral für die Ermittlung in Deutschland zuständig. Rund 9.420 Vermisstenfälle waren am Jahresbeginn 2025 registriert. Täglich werden 200 bis 300 neue Fälle erfasst, wobei die Mehrheit innerhalb weniger Wochen aufgeklärt wird.
Die örtlichen Polizeidienststellen sind immer die ersten Ansprechpartner im Falle eines Vermissten. In besonders kritischen Fällen, in denen akute Gefahr vermutet wird, können groß angelegte Suchmaßnahmen eingeleitet werden, oft mit Unterstützung von Bereitschaftspolizei und Rettungsdiensten. Es ist zu beachten, dass nicht alle verschwundenen Personen tatsächlich in Gefahr sind—Erwachsene haben das Recht, ihren Aufenthaltsort frei zu wählen.
Besonders aufschlussreich ist, dass über zwei Drittel der vermissten Personen männlich sind und ein erheblicher Anteil Minderjährigen und unbegleiteten Flüchtlingen entstammt. Bei den jüngsten Fällen sind die Gründe für das Verschwinden oftmals vielfältig und reichen von familiären Problemen bis hin zu Flucht vor Übergriffen. Es bleibt zu hoffen, dass Felix L. bald gefunden wird und ihm nichts zugestoßen ist.