Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Was für eine aufregende Wendung in der Welt des Schachs! Am 10. August 2025 machten die beiden zehnjährigen Mädchen Keya Jha und Bodhana Sivanandan plötzlich Schlagzeilen, als sie gleich zwei Großmeister besiegten. Während Keya den amerikanischen Großmeister Bryan Smith ins Hintertreffen brachte, ließ Bodhana ihren Gegner, den britischen Großmeister Pete Wells, bei den British Chess Championships in Liverpool alt aussehen. So wird Keya die jüngste amerikanische Schachspielerin, die jemals einen Großmeister besiegt hat, während Bodhana den Rekord für die jüngste Spielerin der Welt hält. Immerhin ist Bodhana vier Monate jünger als Keya und an ihrem Sieg waren siebzehn Züge nötig, um Wells zu besiegen.

Das Besondere an diesen Erfolgen? Beide Mädchen entwickelten ihre Schachkünste während der Covid-Pandemie. Schach hat vielen in dieser Zeit eine unterhaltsame Ablenkung geboten, doch während andere in den Online-Spielen verloren, fanden Keya und Bodhana ihre Leidenschaft und ihre Erfolge. Bodhana, die mit fünf Jahren das Schachspiel erlernte, hat unter anderem dreimal die Weltmeisterschaften in der Kategorie unter-8-Jährige gewonnen und wurde bereits mit neun Jahren in das Nationalteam aufgenommen. Ihre Eltern, beide Ingenieure, sind von ihrem Talent überrascht, denn sie selbst haben mit Schach nicht viel am Hut.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Rekorde der Wunderkinder

Bodhana Sivanandan hat mit ihrem Sieg über Pete Wells nicht nur die Herzen der Schachfreunde erobert, sondern auch den Rekord von Carissa Yip gebrochen, die im Alter von 10 Jahren, 11 Monaten und 20 Tagen einen Großmeister besiegte. Bodhana ist mit 10 Jahren, 5 Monaten und 3 Tagen jetzt die jüngste Schachspielerin, die diesen Titel trägt. Aber das ist noch nicht alles: Sie hat zudem den Titel der internationalen Meisterin errungen — und das gilt als zweite Stufe in der Schachhierarchie für Frauen, nur hinter dem Großmeistertitel.

In-article Werbung
In-article Werbung

Was treibt solche jungen Talente an? Bodhana gibt zu bedenken, dass das Schachspiel ihr ein „gutes Gefühl“ gibt und sie damit sogar ihre Mathematikfähigkeiten verbessert. Dies mag davon herrühren, dass sie durch die Schachpartien nicht nur strategisches Denken erlernt, sondern auch ihre Konzentration und Problemlösungsfähigkeiten verbessert. Ihr Ziel? Großmeisterin zu werden!

Schach und die Feiertage

Für Keya lässt sich der überzeugende Sieg gegen Bryan Smith ebenfalls nicht leugnen. Dabei hatte der Großmeister einen schweren Patzer gemacht, als er sich bei der Zeitkontrolle verrechnete. Keya war ohnehin in Hochform, und sie setzte sich beim Joe Yun Memorial Schachturnier in Akron, Ohio, sehr erfolgreich durch. Mit 4.5 Punkten aus 5 möglichen konnte sie auch eine pralle Belohnung von rund 1600 Franken abstauben und ist nur noch einen Schritt von der Nationalmeisterin entfernt.

Die Erfolge dieser zwei jungen Schachwunder zeigen einmal mehr, dass Schach kein Spiel ist, das lediglich den Älteren oder erfahrenen Spielern vorbehalten bleibt. Mit den richtigen Talenten, Willen und etwas Glück kann Fast jeder den Titel erobern, wie die beiden jungen Champions eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Die Geschichte des Schachs zeigt, dass Talente oft in den unwahrscheinlichsten Momenten auftauchen. Insgesamt haben in der Geschichte des Schachs 22 Spieler den Titel des Weltmeisters getragen. Zu den illustrierten Namen gehören Legenden wie Magnus Carlsen und der erst letzte Weltmeister Ding Liren. Spannend bleibt, wie sich die Karriere unserer schachbegeisterten Wunderkinder weiterentwickelt!

Weitere Informationen zu den beiden Schachtalenten finden Sie hier: Nau, n-tv und mehr über Schachmeister hier: Chess.com.