In der Sparkasse Forchheim, am 24. November 2025, feierten Literaturbegeisterte ein unterhaltsames Event: Volker Klüpfel, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Michael Kobr, stellte sein neuestes Werk „Wenn Ende gut, dann alles“ vor. Klüpfel, der bereits öffentliche Auftritte mit seinem Kollegen hinter sich hat, ließ sich an diesem Abend nicht von der Bühne verdrängen, sondern zeigte sich allein und voller Energie.
Die Zuhörer waren durchwegs begeistert von Klüpfels Lesung. Er erzählte Anekdoten aus seinem eigenen Leben und teilte interessante Einblicke in seine Recherchierarbeiten. Angefangen hat alles mit seiner Ausbildung in Bamberg, wo er Politikwissenschaft und Geschichte studierte. Klüpfel, Jahrgang 1971 und gebürtig aus Altusried, hat nicht nur das Geschick eines Schriftstellers, sondern auch journalistische Erfahrung, unter anderem als Feuilletonredakteur. Wie InFranken berichtet, plant der Autor sogar eine Fortsetzung seines neuen Romans.
Eine fesselnde Handlung
„Wenn Ende gut, dann alles“ ist ein Kriminalroman, der die ungleiche Freundschaft zwischen einem beziehungs- und erfolglosen Schriftsteller namens Tommi und der intelligenten Putzfrau Svetlana aus der Ukraine thematisiert. Tommi lebt in seinem Wohnmobil, was seine finanziellen Schwierigkeiten unterstreicht, während Svetlana ihm hilft, Ordnung in sein kreatives Chaos zu bringen. Doch die Geschichte wird schnell spannender: Svetlana entdeckt ein kleines Mädchen namens Leni, das nach ihrer verschwundenen Mutter sucht. Diese Verknüpfung von Humor und ernsthaften Themen, wie die Putzfrauenkrise in Deutschland, macht Klüpfels neues Werk besonders bemerkenswert.
In der Handlung ermitteln die beiden Protagonisten zunächst ohne große Erfahrung, was die Geschichte mit einer kräftigen Prise Humor anreichert. Doch bei Leni’s Suche nach ihrer Mutter wird auch klar, wie ernst die Lage ist – eine potentielle Verbindung zur Korruption in der Ukraine könnte die Lösung des Falls erfordern, und Svetlana setzt sich undercover ein, um Informationen zu sammeln.
Ein echter Einblick in die Forschung
Klüpfels akribische Recherchearbeit ist ebenfalls zu erwähnen. Er taucht tief in die Details rund um das Wohnmobilwesen ein und sorgt dafür, dass selbst skurriles Zubehör, wie ein großer Flachmann oder spezielle Taschen für Klopapierrollen, in seiner Geschichte untergebracht werden. Diese Informationen sind nicht nur amüsant, sondern sie geben dem Leser einen echten Einblick in die Welt der Putzfrauen und deren Herausforderungen, die Klüpfel auf seine Art aufgreift.
Für Lesefreunde und jene, die den Autor näher kennenlernen möchten, sind Veranstaltungen wie die Frankfurter und Leipziger Buchmesse, die als die größten Events der deutschsprachigen Literaturszene gelten, eine hervorragende Gelegenheit. Bei solchen Messen besteht nicht nur die Möglichkeit, die Vielfalt der Literatur zu entdecken, sondern auch den direkten Austausch mit Autoren zu pflegen. In diesem Kontext könnte Klüpfel mit seinen Geschichten und Lesungen sicherlich ein beliebter Anziehungspunkt sein, wie epubli beschreibt.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Klüpfels Lesung in Forchheim einen spannenden Eindruck hinterließ und das literarische Leben der Region bereichert. Seine Geschichte ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken über gesellschaftliche Themen an – ein gutes Händchen für die Verbindung von Humor und Ernsthaftigkeit!