Heute, am 22. November 2025, wird das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz mit einem topmodernen Computertomographen (CT) für die Radiologie aufgerüstet. In einer verbleibenden Umbauphase von zwei Wochen wird der alte CT durch den neuen ersetzt, doch keine Sorge: Während dieser Zeit bleibt die Notfallversorgung durch einen mobilen Container-CT sichergestellt. Dieser Container, der bei der Firma Simon Hegele in Forchheim stationiert ist, hat sich bereits bewährt und war zuvor stark ausgelastet.
Maximilian Streit von Simon Hegele setzte alles daran, dass der Container pünktlich zur Verfügung steht, was die nahtlose Übergangsregelung ermöglicht. Der neue CT, der am kommenden Montag anliefert wird, soll nicht nur eine höhere Bildqualität bieten, sondern auch die Strahlenbelastung für die Patienten reduzieren. Wie Chefarzt PD Dr. Hannes Seuß betont, freut man sich über die Zusammenarbeit zwischen Siemens Healthineers, Simon Hegele und dem Klinikum, die entscheidend für diese Verbesserung ist.
Fortschritt in der bildgebenden Diagnostik
Siemens Healthineers hat in den letzten Jahrzehnten eine spannende Entwicklung durchgemacht. Im Rahmen der Eröffnung einer modernisierten CT-Fertigung in Forchheim, die auf 50 Jahre Computertomographie zurückblickt, wird die Produktionskapazität nun auf bis zu 100 % gesteigert, um der wachsenden Nachfrage nach bildgebender Diagnostik gerecht zu werden. Die neuen Geräte bieten nicht nur ein Plus an Präzision, sondern auch eine Anpassungsfähigkeit an individuelle Kundenwünsche. Außerdem ermöglicht ein innovatives fahrerloses Transportsystem in der Fertigung einen reibungslosen Transport schwerer CT-Geräte.
Der Standort Forchheim hat sich als globales Kompetenzzentrum für CT-Systeme etabliert. Kurze Wege, hohe Prozesssicherheit und ein regionales Zuliefernetzwerk stärken die medizinische Innovationskraft „Made in Oberfranken“. Damit wird nicht nur der Standort selbst aufgewertet, sondern auch die lokale Wirtschaft profitiert von diesen Entwicklungen.
Gesundheit und Sicherheit im Fokus
In der ärztlichen Praxis ist das CT mittlerweile unverzichtbar. Die Technik, die in den 70er-Jahren von Godfrey Hounsfield entwickelt wurde, ermöglicht submillimeter-schichtweise Darstellungen einer Vielzahl von Körperstrukturen. Laut dem Ärzteblatt trugen 2016 in Deutschland CT-Untersuchungen zu 67 % der kollektiven Strahlenexposition der Bevölkerung bei. Das ist eine beachtliche Zahl, denn umso wichtiger ist es, die Strahlenbelastung während der Untersuchungen weiter zu reduzieren.
Moderne CT-Geräte, wie die, die in Forchheim hergestellt werden, bieten nicht nur technische Fortschritte, sondern auch verschiedene Dosisprotokolle, die vergleichbare diagnostische Ergebnisse bei geringerer Strahlendosis ermöglichen. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist dabei, diagnostische Referenzwerte für Röntgenuntersuchungen zu veröffentlichen, um die Patientensicherheit weiter zu erhöhen.
Obwohl CT-Untersuchungen immer wieder in der Diskussion um Strahlenrisiken stehen, überwiegt oft der Nutzen die potenziellen Gefahren. Doch eine sorgfältige Prüfung der Notwendigkeit ist unabdingbar, und die innovative Weiterentwicklung der CT-Technologie wird künftig dazu beitragen, die Sicherheit der Patienten weiter zu erhöhen.
In diesem Sinne sind wir gespannt, welche weiteren Fortschritte die Technologie im Gesundheitswesen bringen wird und freuen uns darauf, dass das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz mit dem neuen Computertomographen einen weiteren Schritt in eine moderne und sichere Zukunft der medizinischen Diagnostics geht.





