Die fußballbegeisterte Gemeinde in Hallbergmoos darf sich auf ein spannendes Heimspiel freuen, denn der VfB Hallbergmoos hat sich vorgenommen, gegen den FC Wacker München eine Siegesserie zu starten. Nach zuletzt soliden Leistungen in der Landesliga, wo das Team nur zwei von zehn Partien verloren hat, steht das Ziel fest: die Rückkehr auf Platz zwei bis zur Winterpause. Am Freitag um 19 Uhr kommt es zum mit Spannung erwarteten Duell gegen Wacker, die im Hinspiel bereits mit 1:3 als Sieger vom Platz gingen. Die Trainerlegende Andreas Giglberger sieht das jedoch als Ansporn, nicht als Rückschlag. Er ist überzeugt von der Weiterentwicklung seiner Mannschaft und will alles daran setzen, dass die Basics diesmal stimmen.

Nach dem letzten Spiel gegen Wasserburg, das mit einem 1:3 endete, möchte der VfB Hallbergmoos die Lehren daraus ziehen. In dieser Partie stimmte für die rund 300 Zuschauer die Basis nicht; der Teamgeist und die Zweikampfstärke der Gegner waren deutlich besser. Auch Grenoble, ein prominenter Mitbewerber, konnte gegen Wacker München nichts ausrichten und musste sich geschlagen geben. Giglberger ist zwar auch ein bisschen schmerzhaft über das letzte Ergebnis, doch er zeigt sich auch realistisch: „Wenn der Gegner besser ist oder man selbst nicht alles abruft, muss man das akzeptieren“, äußert er sich in Bezug auf die jüngsten Niederlagen. Durch individuelle Fehler ist das erste Gegentor in der letzten Partie gefallen und die Hallbergmooser Angriffsbemühungen waren nicht konsequent genug.

Mitarbeiter in der Innenverteidigung unter Druck

Für das kommende Spiel wird es jedoch eine Herausforderung geben. Die Abwehr muss umgebaut werden, denn mit Christian Wimmer ist ein Schlüsselspieler gesperrt und Carl Opitz steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Giglberger denkt daran, das Spielertrainer-Duo aus ihm selbst und Andreas Kostorz in die Innenverteidigung zu ziehen, oder alternativ Jonas Mayr ins Abwehrzentrum zu beordern. „Wir müssen kreativ sein und die besten Optionen nutzen“, so der Trainer. Der Druck ist groß, besonders weil die Konkurrenz in der Liga sehr eng beieinanderliegt.

Aktuell belegt der VfB Hallbergmoos Rang sechs in der Tabelle. Der Rückstand auf Murnau, der aktuell auf Rang zwei positioniert ist, beträgt nur vier Punkte. Auch 1860 Rosenheim hat sie gesundheitlich berührt, nur einen Punkt weniger hinter Hallbergmoos. Klar ist, dass bei einem Sieg die Aufholjagd beginnen könnte. Trainer Giglberger und seine Mannschaft sind bereit, alles zu geben.

Es bleibt abzuwarten, ob der VfB Hallbergmoos gegen Wacker München die richtigen Schlüsse aus den letzten Spielen gezogen hat. Nach dieser letzten Niederlage ist aggressiver und intensiver Fußball Pflicht, um nicht nur gegen Wacker, sondern auch im gesamten Saisonverlauf Erfolg zu haben.

Weitere Informationen über den Verein und deren Spiele finden Sie direkt auf den offiziellen Seiten oder in den lokalen Sportberichten, unter anderem auf Fupa und Merkur.