Heute ist der 21.02.2026 und in Bayern zeigt sich das Wetter derzeit von seiner wechselhaften Seite. Nach einem Schneechaos, das die Region in den letzten Tagen fest im Griff hatte, erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine merkliche Erwärmung. Besonders im Norden des Freistaats könnten die Temperaturen am Samstag bis zu 14 Grad erreichen. Doch der Schein trügt: Während es in vielen Landkreisen zu einem starken Abtauen der Schneedecke kommt, bleiben amtliche Warnungen des DWD in Kraft. Ein Blick auf die aktuelle Wetterlage zeigt, dass die Gefahr von Überflutungen in Straßen oder Unterführungen besteht. Autofahrer sollten deshalb überflutete Abschnitte meiden.

Die Abflussmengen in den betroffenen Regionen, darunter Altötting, Amberg-Sulzbach und Bamberg, erreichen zwischen 45 und 70 Litern pro Quadratmeter. Gleichzeitig bleibt die Warnung vor möglichem Schneefall in einigen Teilen Bayerns aufrecht. Besonders im Süden, in den Alpen, ist weiterhin mit Schneefall oberhalb von 1000 Metern zu rechnen, wobei die Temperaturen dort unter 0 Grad bleiben. Für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land und Garmisch-Partenkirchen gilt bis Sonntagmorgen eine Warnung vor Schneefall.

Starkschneefallwarnungen und ihre Auswirkungen

Ein umfassender Überblick über die Starkschneefallwarnungen in Bayern ist auf der Webseite der Unwetterzentrale verfügbar. Diese zeigt nicht nur die Gebiete mit kräftigen Schneefällen, sondern gibt auch Auskunft über die möglichen Folgen, die erhebliche Verkehrsbehinderungen und sogar Schneebruch umfassen können. Die Warnungen werden in zwei Kategorien unterteilt: Vorwarnungen und Akutwarnungen. Letztere werden 1 bis 12 Stunden vor dem erwarteten Ereignis in drei Warnstufen (Orange, Rot, Violett) ausgegeben, abhängig von der erwarteten Neuschneemenge. Solche detaillierten Prognosen sind für den Winterdienst, den Verkehr und Versicherungen in Bayern von großer Bedeutung.

Die Warnungen der Unwetterzentrale werden von erfahrenen Meteorologen manuell angepasst und sind rund um die Uhr aktuell, was für die betroffenen Gemeinden und die Bevölkerung von entscheidender Bedeutung ist. In dieser angespannten Wetterlage ist es wichtig, gut informiert zu bleiben und die Entwicklungen genau zu verfolgen.

Fazit: Wetterlage im Fluss

In Anbetracht der sich rasch ändernden Wetterbedingungen in Bayern ist es ratsam, die Warnungen des DWD und der Unwetterzentrale ernst zu nehmen. Die Kombination aus Tauwetter und anhaltendem Schneefall kann zu gefährlichen Situationen führen, insbesondere in den betroffenen Landkreisen, die schon jetzt mit Überflutungen und Verkehrsbehinderungen zu kämpfen haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Wetterlage weiter entwickeln wird. Für die neuesten Informationen lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Wetterberichte und Warnungen.

Für weiterführende Informationen über die Wetterlage in Bayern und die damit verbundenen Risiken, können Sie die Augsburger Allgemeine sowie die Unwetterzentrale konsultieren.