Der EV Fürstenfeldbruck (EVF) hatte sich viel vorgenommen, doch im Duell gegen den ERC Sonthofen zog die Mannschaft am 3. November 2025 den Kürzeren. Trotz einer soliden Leistung und nur einer Trainingseinheit vor dem Spiel, mussten die Brucker eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Der Spielverlauf spiegelte die Mühe des Teams wider, jedoch reichte es letztlich nicht für den ersten Saisonsieg.

Bereits im ersten Drittel war der EVF defensiv stabil und ließ nur ein Tor zu. Doch im zweiten Drittel erhöhte Sonthofen seinen Vorsprung auf 2:0, bevor Kresimir Schildhabel den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte. „Die Mannschaft hat den Kampf angenommen und Torchancen erarbeitet“, lobte Trainer Philipp Steidle die Einstellung seiner Spieler. Torwart Valentin Mohr war besonders hervorzuheben und erhielt ein Sonderlob für seine starke Leistung. Leider konnte der EVF im letzten Abschnitt keinen weiteren Treffer erzielen, und der dritte Treffer der Sonthofener entschied die Partie. In den letzten vier Minuten spielte der EVF sogar in Unterzahl.

Nachwuchsförderung und Begeisterung für Eishockey

Abseits des Spiels gibt es im EV Fürstenfeldbruck auch positive Entwicklungen im Nachwuchsbereich. Die Laufschule des Vereins nimmt nach den Herbstferien ihren Betrieb auf. Jeden Freitag um 15.45 Uhr treffen sich die kleinen Eisläufer im Eisstadion der Amperoase. Hier lernen Kinder ab vier Jahren die Grundlagen des Schlittschuhlaufens, wobei spielerisches Lernen großgeschrieben wird. Eislaufzeit ist von 16.15 bis 17.15 Uhr und der Einstieg ist ganz unbürokratisch: Eine Voranmeldung ist nicht nötig, Kinder können direkt vor Ort teilnehmen. Ein erfahrener Eislaufleiter und die Jugendleiterin stehen den kleinen Sportlern zur Seite.

Es werden eigene Schlittschuhe benötigt, und Sicherheit hat oberste Priorität: Handschuhe und eine Kopfbedeckung sind Pflicht. Für 5 Euro pro Termin oder 70 Euro pro Saison kann jedes Kind ein Teil des Teams werden. Auch die U7-Mannschaft des EVF trainiert freitags mit den Jahrgängen ab 2020, was für eine engagierte und gesunde Eishockeyzukunft des Vereins spricht.

Eishockey in Deutschland im Aufwind

Eishockey ist in Deutschland mehr als nur ein Sport – es ist ein Phänomen. Rund 4,9 Millionen Deutsche haben ein starkes Interesse an der Sportart, was sich auch in der steigenden Mitgliederzahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zeigt: Diese stieg 2024 auf rund 25.900. Die Begeisterung spiegelt sich zudem in den Zuschauerzahlen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wider. Im letzten Jahr kamen durchschnittlich fast 7.800 Zuschauer zu den Spielen, ein echter Aufschwung im Vergleich zu 5.900 zuvor.

Die DEL feierte 2025 erneut mit den Eisbären Berlin einen Meistertitel, und die Zuschauer sind gespannt, wie sich die Liga weiterentwickeln wird. Leon Draisaitl, der erfolgreichste deutsche Eishockeyspieler, begeistert mehr denn je die Fans weltweit, während die National Hockey League (NHL) mit ihren Superstars und Rekordmeistern auch hierzulande hoch im Kurs steht.

Ob die nächste Partie für den EVF besser verläuft? Die Fans erwartet mit Spannung das kommende Spiel, während die kleinen Talente in der Laufschule den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legen.