Die SpVgg Greuther Fürth hat eine intensive Phase vor sich, denn das Team überwintert auf dem vorletzten Platz der 2. Bundesliga. Nach einer enttäuschenden Hinrunde, die als die schwächste seit dem Wiederaufstieg vor 28 Jahren gilt, sieht sich der Verein gezwungen, personell nachzulegen. Sportdirektor Stephan Fürstner hat bereits angekündigt, dass die Möglichkeiten und Optionen genau geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine Zeit verloren geht. Die Maßnahmen könnten sich bis weit in den Januar ziehen.

46 Gegentore in 17 Partien – ein klarer Hinweis darauf, dass die Defensive dringend verstärkt werden muss. Die Zahlen sprechen für sich: Die Fürther haben nicht nur die meisten Gegentore in der Liga kassiert, sondern auch nur vier Siege erzielt. Angesichts dieser Situation ist der Druck auf die Verantwortlichen enorm. Fürstner deutete an, dass einige Spieler möglicherweise den Verein verlassen könnten, da fünf bis sechs Akteure mit ihren Einsatzzeiten und Leistungen unzufrieden sind. Dabei hat der neue Trainer Heiko Vogel, der erst vor drei Wochen das Traineramt übernommen hat, noch nicht die erwünschten Ergebnisse liefern können – in seinen ersten drei Spielen holte die Mannschaft lediglich zwei Punkte.

Die Herausforderungen im neuen Jahr

Wie geht es nun weiter für die Kleeblätter? Der Rückrundenauftakt steht am 14. Januar gegen Dynamo Dresden an, gefolgt von Begegnungen gegen Braunschweig, Kiel und Magdeburg. In der Winterpause wird sich die Mannschaft in Fürth vorbereiten und fliegt nicht ins Trainingslager. Der Trainingsstart ist für den 3. Januar angesetzt. Julian Green, der Angreifer der Mannschaft, zeigt sich optimistisch über die Rückrunde und hebt die Bedeutung der richtigen Vorbereitung hervor.

Die Herausforderung ist dabei klar: In 13 Rückstandssituationen konnten die Fürther in der Hinrunde kein einziges Spiel gewinnen und mussten sich dreimal mit einem Unentschieden zufriedengeben. Trotz dieser schwierigen Lage sieht Green die Notwendigkeit, auch mal in Führung zu gehen und nicht immer einem Rückstand hinterherrennen zu müssen.

Insgesamt ist der Ausblick auf das neue Jahr für die Greuther eine echte Crunchtime. Ob die personellen Veränderungen und die neue Taktik von Trainer Vogel fruchten werden, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Die Zeit drängt, und die Hoffnung auf ein besseres Ergebnis in der Rückrunde ist groß.