Am Samstag, den 14. Februar, steht für den 1. FC Kaiserslautern ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Um 13 Uhr treffen die Lautrer auf die SpVgg Fürth, die derzeit als Tabellenletzter der 2. Bundesliga kämpft. Die Situation für die Fürther ist prekär, insbesondere seit Trainer Heiko Vogel am 01.12.2025 das Zepter von Thomas Kleine übernommen hat. Unter Vogels Führung hat die Mannschaft bisher nur einen Sieg, drei Unentschieden und drei Niederlagen erzielt und ist mittlerweile auf den letzten Platz gefallen.
Wesentlich für die aktuelle Lage ist der Ausfall von Felix Klaus, einem der Topperformer der Mannschaft, der aufgrund einer Muskelverletzung auf unbestimmte Zeit ausfällt. Klaus hatte in dieser Saison 14 Scorerpunkte (7 Tore, 7 Assists) gesammelt und war ein entscheidender Faktor im Spiel. Trainer Vogel setzt auf defensive Stabilität und hat die Spielweise auf eine Viererkette umgestellt. Offensiv möchte er mit Ballbesitzfußball und Zug zum Tor agieren, um aus der aktuellen Misere herauszukommen.
Historische Rivalität und aktuelle Form
Die Historie zwischen dem FCK und Fürth spricht klar für die Lautrer. Von den letzten 19 Begegnungen seit 2013 konnte der FCK 13 Spiele gewinnen, und auch in den bisherigen Duellen in diesem Jahr gingen drei von drei Spielen an die Lautrer, zuletzt mit Ergebnissen von 2:4, 0:3 und 0:1 im Sportpark Ronhof. Jan Elvedi, der im Sommer zum FCK zurückkehrt, hat erst kürzlich für Fürth gegen Magdeburg getroffen. Simon Asta hingegen ist ein Neuzugang, der im Sommer von Fürth nach Kaiserslautern gewechselt ist, jedoch aufgrund einer Verletzung nicht eingesetzt werden konnte.
Die SpVgg Fürth, gegründet am 23.09.1903, hat eine lange Tradition im deutschen Fußball. Mit drei Deutschen Meisterschaften (1928/29, 1925/26, 1913/14) und einem Titel als Deutscher Zweitligameister (2011/12) hat der Verein eine respektable Historie. Allerdings sind die aktuellen Leistungen besorgniserregend, und die Fans setzen sich für eine Rückbenennung in SpVgg Fürth ein, da der Zusatz „Greuther“ von einem Zusammenschluss mit dem TSV Vestenbergsgreuth stammt. Auch das Maskottchen Eddy, ein grüner Drache, erfreut sich bei den Fans großer Beliebtheit.
Emotionale Spiele und Derbyatmosphäre
Die Atmosphäre bei den Spielen, insbesondere im Frankenderby gegen den FC Nürnberg, ist stets elektrisierend. Hohe Dezibelzahlen, emotionale Trainerbänke und aufwendige Choreografien prägen diese Duelle. Im letzten Aufeinandertreffen mit Nürnberg wurde deutlich, dass Fürth trotz der Schwierigkeiten auf dem Platz Charakter zeigt. Innerhalb von nur 13 Minuten fielen vier Tore, und die Zuschauer erlebten ein spannendes Spiel, das letztlich mit einem Remis endete. Für Fürth war dies ein wichtiger Moment, um sich gegen den Abstiegskampf zu wehren und zu zeigen, dass sie weiterhin im Rennen sind.
Die kommenden Wochen werden entscheidend für die SpVgg Fürth sein. Mit einem Trainerwechsel und den Herausforderungen, die sich aus der aktuellen Platzierung ergeben, steht die Mannschaft unter Druck. Heiko Vogel hat angekündigt, weiter hart zu arbeiten und die Mannschaft zu stabilisieren. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob dieses Vorhaben Früchte trägt. Weitere Informationen zu Trainerwechseln in der 2. Bundesliga finden Sie auf Transfermarkt.