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Am 6. November 2025 erlebte Murnau bei der Leonhardifahrt wieder einen beeindruckenden Höhepunkt im Jahreskalender. Rund 16.000 Besucher kamen zusammen, um das traditionelle Fest zu feiern, das in diesem Jahr besonders feierlich ausgerichtet wurde. Um 9 Uhr erteilte der Organisator Franz Neuner mit einem kraftvollen Ruf „Pack ma’s“ das Startzeichen für den Festzug, der durch die Marktgemeinde bis nach Froschhausen führte. Bereits ab 8 Uhr formierten sich die rund 900 Teilnehmer, darunter Männer, Frauen sowie frohgelaunte Kinder, in der Hagener Straße, Philosophenweg und der James-Loeb-Straße.

Die Atmosphäre war von Vorfreude geprägt. Hannes Bierling, ein erfahrener Pferdepfleger, begann seinen Tag bereits um 5 Uhr mit der sorgfältigen Vorbereitung seiner Tiere. Währenddessen kümmerte sich Neuner um die Fahnen und seine festliche Kleidung, während Traudl Bergmeister in ihrer traditionellen Tracht die Vorbereitungen für das leibliche Wohl der Teilnehmer traf. Um 6:30 Uhr ging Neuner auf die Straßenrundreise, um sicherzustellen, dass keine Hindernisse die Feier stören würden. Die erste Segnung der Veranstaltung fand am Wagen der Alten Tracht statt, wo ein Rosenkranz gebetet wurde.

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Detaillierte Abläufe und Erlebnisse

Die Teilnehmer überzeugten nicht nur mit der Vielfalt an Trachten, sondern auch mit festlichen Gespannen. Am Berg über Froschhausen wartete Neuner um 9:30 Uhr darauf, die Festzüge zu empfangen. Pfarrer Siegbert Schindele segnete nicht nur die versammelten Gläubigen, sondern auch die prächtigen Pferde am Froschhauser See. Mit einem großen Festgottesdienst um 11 Uhr eröffneten die Musiker des Jugend- und Blasorchesters Murnau die Feierlichkeiten, die den Abschluss des Bauernjahres begleiteten.

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Das Bild der Veranstaltung wurde geprägt durch festliche Klänge und herzliche Gespräche unter den Anwesenden, während die jüngere Generation nach dem Gottesdienst in die örtlichen Geschäfte und auf die niedlichen Marktstände strömte. Die Fressstände boten eine Vielzahl von Leckereien an, von herzhaften Würsten bis hin zu süßen Delikatessen – ein Hochgenuss, der gegen 14 Uhr fast alle Waren verschwinden ließ.

Der Leonhardimarkt und seine Angebote

Parallel zur Leonhardifahrt fand auch der Leonhardimarkt von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Besucher konnten sich über ein breit gefächertes Angebot freuen: Süßwaren, Fleisch- und Wurstwaren sowie traditionelle südtiroler Spezialitäten zogen viele Käufer an. Auch Dekorationsartikel, Schmuck und Haushaltswaren waren hoch im Kurs. Für die Anreisenden gab es mehrere kostenfreie Parkmöglichkeiten, auch wenn die Parkplatzsituation am Markt ein wenig angespannt war, da zahlreiche Straßen vollgesperrt waren. Diese Beschränkungen wurde aus Gründen der Sicherheit und der Veranstaltung selbst eingesetzt.

Bei all den Feierlichkeiten und den traditionellen Bräuchen darf auch nicht vergessen werden, dass die Verehrung des heiligen Leonhard, die mit dieser Veranstaltung verbunden ist, eine jahrhundertealte Tradition darstellt. Er gilt als der Beschützer der Tiere und Nothelfer in allen Lebenslagen. Seine Gedenkfeier hat sich im Laufe der jahrhundertelangen Verehrung in den bayrischen und österreichischen Kulturen fest etabliert – von Benediktbeuern bis nach Murnau, wo jedes Jahr viele Gläubige und Pferdeliebhaber zusammenkommen, um diesem heiligen Fest zu gedenken.