Der SC Riessersee hat einen großen Schritt gemacht, um die aktuelle Krise in der Oberliga abzuwenden. Heute gab der Verein die Verpflichtung von Charlie Risk bekannt, einem talentierten kanadischen All-Star-Spieler, der als Verstärkung für die Mannschaft dient. Der Transfer wurde während der Deutschland-Cup-Pause vollzogen, um das schwache Powerplay des SCR zu verbessern. Aktuell steht das Team nur auf Rang elf und droht, die Pre-Playoffs zu verpassen. Der sportliche Leiter Uli Maurer räumt ein, dass die Entscheidung, die dritte Kontingentstelle nicht zu besetzen, ein Fehler gewesen sein könnte.

Mit einer Powerplay-Quote von nur 9,5 Prozent hat der SC Riessersee die schwächste Bilanz in der gesamten Liga. Daher war die Verpflichtung von Risk dringend nötig. Der 25-jährige Verteidiger kommt von den Huntsville Havoc aus der Southern Professional Hockey League, wo er in 53 Spielen 38 Scorerpunkte erzielte und ins All-Star-Team berufen wurde. Risk kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, die ihn im Sommer sogar zu einem Tryout in der ECHL führte, letztlich blieb er jedoch bei Huntsville. Seine Stärke liegt in der Offensive und der Spielübersicht, besonders im Powerplay.

Positive Eindrücke aus Garmisch-Partenkirchen

Charlie Risk ist seit dem 6. November in Garmisch-Partenkirchen und hat sich bereits gut eingelebt. Er trainiert nun gemeinsam mit seinen neuen Teamkollegen und bringt gleich eine Portion Optimismus mit. In einem Statement betont Risk, dass er sich nicht nur im Powerplay, sondern auch defensiv wohlfühlt und fest entschlossen ist, dem Team zu helfen. Diese Vielseitigkeit wird als zusätzlicher Pluspunkt für den SC Riessersee gesehen, der ihn gezielt als defensive Verstärkung ausgesucht hat.

„Es ist großartig hier in Garmisch-Partenkirchen“, äußert Risk und hebt die Tradition des SC Riessersee hervor. Damit bringt er frischen Wind und neue Motivation in das Team. Dank der finanziellen Unterstützung von Vereinsgönnern konnte der Transfer realisiert werden, was die Verantwortlichen besonders freut. Der SCR musste zudem 5000 Euro in einen Oberliga-Pool einzahlen, um die dritte Kontingentstelle zu besetzen.

Mit dem nächsten Spiel am 14. November hat Risk eine hervorragende Gelegenheit, sein Können auf dem Eis zu zeigen und den SC Riessersee wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Die Hoffnung auf bessere Zeiten wächst, und die Vorfreude auf das kommende Match ist spürbar.

Bleibt zu hoffen, dass Charlie Risk das „Zauberwort“ für den SCR ist und die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führt. Der Druck ist groß, aber mit neuer Kraft kann man oft Berge versetzen.

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