In Köln ist es am Wochenende zu mehreren Vorfällen gekommen, die sowohl die Polizei als auch die Öffentlichkeit in Atem halten. Am Samstag, den 8. November 2025, wurde ein betrunkenes Fahrerlebnis mit einem E-Scooter und ein Verkehrsunfall mit einem alkoholisierten Autofahrer gemeldet. Diese Ereignisse werfen ein Schlaglicht auf die Gefahren, die beim Fahren unter Alkoholeinfluss bestehen.

In Lechhausen kam es zu einem Verkehrsunfall, als ein 53-jähriger Autofahrer aufgrund von Gegenverkehr nach rechts auswich und einen geparkten Lkw touchierte. Nach der Kollision flüchtete er in Richtung Neuburger Straße. Das Fahrzeug wurde jedoch schnell auf einem Parkplatz eines Verbrauchermarktes von der Polizei entdeckt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,7 Promille, was zu einer Blutentnahme und der Sicherstellung von Führerschein und Fahrzeugschlüssel führte. Der Mann wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort angezeigt, so berichtet Presse Augsburg.

E-Scooter und Alkohol – eine gefährliche Kombination

Unter den gemeldeten Vorfällen fiel besonders ein 20-jähriger Mann in der Innenstadt auf, der gegen 00:45 Uhr in der Rote-Torwall-Straße mit einem E-Scooter kontrolliert wurde. Sein Alkoholwert lag bei 1,4 Promille, was ihn ebenfalls in den Fokus der Ermittler rückte. Auch hier wurde eine Blutentnahme angeordnet und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. Die Polizei weist darauf hin, dass die gleichen Promillegrenzen für E-Scooter wie für Autofahrer gelten. Das bedeutet: Ab 1,1 Promille ist das Fahren strafbar, und auch die beiden betroffenen Fahrer müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Hochfeld, als ein 22-jähriger E-Scooter-Fahrer versuchte, sich durch Flucht der Kontrolle zu entziehen. Nach mehreren Stürzen lehnte er den Atemalkoholtest ab, weshalb ebenfalls eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Sein Verhalten wird nun ebenfalls als Trunkenheit im Verkehr verfolgt. Dies alles zeigt, wie ernst die Situation in Bezug auf Alkohol am Steuer – vor allem auf E-Scootern – ist. Der Gesetzgeber hat klare Grenzen festgelegt: bereits ab 0,3 Promille kann es zu Strafen kommen, und ab 1,1 Promille wird es richtig teuer, wie die Informationen von Kanzlei Wehner verdeutlichen.

Stadtteilüberblick – Fahrraddiebstähle auf dem Vormarsch

Während die Polizei sich mit den Alkoholfällen beschäftigt, gibt es in Oberhausen ebenfalls einen Anstieg von Fahrraddiebstählen. Zwischen dem 7. November 2025, 00:30 Uhr und 08:30 Uhr, wurden mehrere wertvolle Fahrräder entwendet, darunter ein Gravel Bike der Marke Bergamont und ein Pedelec der Marke KTM. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und sucht Zeugen der Vorfälle. Es ist beunruhigend zu sehen, dass nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Stadtteilen Sicherheitsfragen aufkommen, wie Presse Augsburg feststellt.

Diese Vorfälle verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich der eigenen Verantwortung im Straßenverkehr bewusst zu sein. Es sollte jedem klar sein, dass Alkohol und das Führen von Fahrzeugen jeglicher Art, seien es Autos oder E-Scooter, einfach nicht zusammenpassen. Die Polizei wird weiterhin wachsam sein und alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit auf den Kölner Straßen zu gewährleisten.