In der Region Günzburg tut sich einiges: In Bibertal, Burgau und Krumbach fanden in den letzten Tagen entscheidende Stichwahlen statt, um die neuen Bürgermeister zu küren. Ab dem 1. Mai 2026 werden alle 34 Städte und Gemeinden im Landkreis Günzburg von neuen Gesichtern in der Rathausführung geleitet. Die Veränderungen könnten frischen Wind in die kommunale Politik bringen.
Aber wer sind die neuen Bürgermeister, die das Ruder übernehmen? In Augsburger Allgemeine erfahren wir mehr über die Persönlichkeiten hinter den politischen Ämtern.
Die neuen Gesichter im Rathaus
Ein Überblick über einige der neu gewählten Bürgermeister zeigt die Vielfalt an Hintergründen und Erfahrungen:
- Aichen: Joachim Leitenmayer bringt 18 Jahre Erfahrung aus dem Gemeinderat mit und hat als Diplom-Verwaltungswirt einen festeren Stand in der Verwaltung.
- Aletshausen: Martin Veitleder, der seit 2014 im Gemeinderat sitzt, wird als Außendienstmitarbeiter und Familienvater die Geschicke des Ortes leiten.
- Balzhausen: Tobias Mayr, dreifacher Vater und CSU-Ortsvorsitzender, kann auf eine langjährige Erfahrung im Marktgemeinderat zurückblicken.
- Bubesheim: Sandra Gußmack übernimmt als erste Bürgermeisterin und will frische Ideen ins Dorfleben bringen.
- Krumbach: Florian Kaida, der mit 26 Jahren den jüngsten Bürgermeister stellt, hat sich auf politische und Verwaltungswissenschaften spezialisiert.
Die neuen Amtsinhaber, jeder mit seiner eigenen Geschichte, scheinen bereit zu sein, die Herausforderungen, die vor ihnen liegen, mit Elan anzugehen. Sei es die Digitalisierung im Rathaus, wie beispielsweise in Günzburg angedacht von Michael Jahn, oder die Bewältigung finanzieller Herausforderungen in Waltenhausen, wo Irmgard Lindner das Heft in die Hand nimmt – die Pläne sind vielseitig.
Wahlen und Stimmvergabe
Zudem steht die nächste große Wahl vor der Tür. Die Website des Landkreises Günzburg kündigt die Kommunalwahl für den 8. März 2026 an. Ein interaktiver Probestimmzettel steht den Wahlberechtigten zur Verfügung, um sich auf die anstehende Wahl vorzubereiten. Mit insgesamt 60 Stimmen können die Wähler interessante Möglichkeiten der Stimmvergabe nutzen, sei es durch Kumulieren, Panaschieren oder durch die Wahl ganzer Listen.
Dabei ist es wichtig, auf die Gültigkeit der Stimmzettel zu achten: Unklare Stimmenvergabe oder Übertragungen von mehr als 60 Stimmen können den Stimmzettel ungültig machen. Auch leere Zettel oder zusätzliche Bemerkungen sind ein No-Go, um die Stimme korrekt einbringen zu können.
Die kommenden Wochen versprechen, spannend zu werden, sowohl für die neuen Bürgermeister als auch für die Wahlberechtigten. Man darf gespannt sein, wie sich die kommunalen Agenden entwickeln werden und welche Ideen die neuen Entscheidungsträger in ihre Regierungsjahre mitnehmen.



