Am vergangenen Abend begeisterte das DEL-Spiel zwischen den Iserlohn Roosters und den Grizzlys Wolfsburg die über 4.900 Zuschauer in der Eissporthalle Iserlohn. Während das Team von Coach Mike Stewart auf der Suche nach einer Form steigenden Erfolgskurses ist, erlitten die Roosters eine knappe 3:2-Niederlage nach Verlängerung, die für zusätzliche Trübsal in ihrer bisherigen Saison sorgen könnte. WDR berichtet, dass die Iserlohner mit Torwart Andy Jenike gegen Wolfsburg antraten, nachdem sie in den vorherigen Spielen mit Hendrik Hane auf der Bank alle Begegnungen verloren hatten.

Das Spiel startete mit viel Elan, und die Roosters zeigten von Beginn an ein starkes Engagement. Doch bereits in der 8. Minute musste Iserlohn den ersten Rückschlag hinnehmen, als Spencer Machacek für die Grizzlys das 1:0 erzielte. Nur kurz darauf gelang es Christian Thomas, die Roosters zurück ins Spiel zu bringen. Gleich in der 9. Minute schoss er den Ausgleich. Doch der Freude folgte schnell Ernüchterung: In der 12. Minute brachte Matthew White die Grizzlys erneut in Führung, trotz einer Überzahl für Iserlohn, die die Roosters nicht ausnutzen konnten. Die Stimmung unter den Heimfans blieb jedoch optimistisch, mit Gesängen, die den nötigen Kampfgeist anfeuerten.

Spannende Wendungen im zweiten Drittel

Das zweite Drittel hielt dann einige spannende Momente parat. Iserlohn kam gut ins Spiel und hatte durch Thomas eine große Chance, doch der Wolfsburger Torhüter Strahlmeier blieb weiterhin stark. Nach einer weiteren Powerplay-Situation ohne Torerfolg folgte ein weiterer Ausgleichstreffer für die Roosters: In der 38. Minute erzielte Julian Napravnik das 2:2 und sorgte so für neue Hoffnung im Team. Die Assistenz kam von Ugbekile und Jentzsch.

Im Schlussdrittel kamen die Grizzlys zwar erneut gefährlich vor das Iserlohner Tor und konnten mehrmals an die Latte peilen, doch Iserlohn blieb dran und versuchte alles, um in der regulären Spielzeit den Sieg zu sichern. Ein weiteres Powerplay der Roosters wurde jedoch von Wolfsburg gut verteidigt. Spannung war bis zur letzten Sekunde garantiert.

Entscheidung in der Overtime

Die Verlängerung begann mit einem richtig spannenden Spielverlauf. Die Grizzlys zeigten einige gute Möglichkeiten, schlussendlich war es jedoch Eric Cornel, der in der 63. Minute den entscheidenden Treffer für Wolfsburg erzielte und die Partie somit mit 3:2 entschied. Die WAZ informiert, dass Iserlohn in dieser Overtime wirklich alles gegeben hat, aber einfach nicht belohnt wurde.

Für die Iserlohner bleibt nun nur die Hoffnung auf bessere Zeiten, denn in den kommenden 13 Tagen haben sie die Gelegenheit, sich auf das nächste Spiel gegen den ERC Ingolstadt am 14. November vorzubereiten. Die Grizzlys haben dagegen nicht viel Zeit zur Ruhe und treten am gleichen Datum gegen die Kölner Haie an. Die nächsten Spiele versprechen, spannend zu werden – für beide Teams!