Ein böses Erwachen für die Kölner Haie am 3. November 2025: In einem spannenden Heimspiel unterlagen sie dem EHC Red Bull München mit 0:2. Damit erlebten die Haie die erste Niederlage im eigenen Wohnzimmer seit dem zweiten Spieltag, nach zuvor beeindruckenden sechs Heimsiegen in Folge. Die Fans in der Lanxess-Arena, die mit 18.600 Zuschauerinnen und Zuschauern gut gefüllt war, mussten nach dem auch noch unglücklichen 3:10 gegen den ERC Ingolstadt von Halloween Freitag nun erneut eine herbe Niederlage verkraften.
Im Spiel verlief das erste Drittel torlos. Trotz einiger Chancen beider Teams fehlte das nötige Quäntchen Glück. In der 32. Minute war es Patrick Hager, der die Münchener in Führung brachte. Die Haie waren bemüht, den Ausgleich zu erzielen, doch Patrick Russell vergab in der 48. Minute eine große Möglichkeit. Auch aus Überzahl konnten die Kölner nichts Zählbares herausholen, als Nate Schnarr in der 55. Minute die Latte traf. In der Schlussphase erhöhte Markus Eisenschmied in der 58. Minute auf 2:0 für München, und bringende die drei Punkte mit nach Hause, wie bereits am ersten Spieltag.
Veränderte Vorzeichen für die Haie
Die Kölner Haie mussten im Spiel auf ihren Topscorer Gregor MacLeod verzichten, der krankheitsbedingt nicht spielen konnte. Janne Juvonen stand nach einer vorherigen Verletzung wieder zwischen den Pfosten und konnte trotz engagierter Leistung eine Niederlage nicht abwenden. Dies war zusätzlich besonders bitter, da die Haie vor der Niederlage in der letzten Woche mit einer beeindruckenden Serie von Heimsiegen aufwarten konnten.
Wohingegen die Haie eine unangenehme Phase durchleben, war der EHC Red Bull München, der am letzten Spieltag gegen die Meistermannschaft Berlin seine erste Saison-Niederlage hinnehmen musste, dieses Mal in der Position des Gewinnerteams. Auch wenn sie an diesem Wochenende nicht an die Spitze der Tabelle reüssieren konnten, so haben sie sich dennoch zurück in die Erfolgsspur gekämpft.
Ein Blick auf die DEL-Rekorde
Die Kölner Haie müssen sich jetzt auf die kommenden Spiele konzentrieren und wieder ihr gewohntes Spiel finden. Auch in der DEL gibt es jede Menge Rekorde, auf die man stolz sein kann. So erreichten die Haie etwa am 18. Januar 1998 einen bemerkenswerten Rekord: Innerhalb von nur 21 Sekunden erzielten sie drei Tore gegen die Adler Mannheim. Solche historischen Leistungen sind es, die den Reiz des Eishockeysports ausmachen.
Während die Haie nun auf eine Wende hoffen, bleibt abzuwarten, wie sich die kommenden Partien entwickeln werden. Das Team darf sich auf keinen Fall auf seinen Lorbeeren ausruhen und muss den Kampf um jeden Punkt entschlossen angehen.
Für die Eishockeyfans in Köln bleibt es spannend, ob die Haie aus dieser Krisenphase gestärkt hervorgehen können. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft in der Lage ist, sich wieder in die Erfolgsspur zurückzukämpfen.
Für die Statistiker: Diese Niederlage war die erste Heimniederlage für die Haie seit September, und die Geschichte zeigt, wie schnell sich die Wogen im Eishockey drehen können. Jetzt heißt es, den Kopf hochzuhalten und nach vorne zu schauen.
fuldaerzeitung.de berichtet, dass …