Am Sonntag, den 22. November 2025, reisen die Fischtown Pinguins nach Ingolstadt, wo sie auf den Tabellenzweiten ERC Ingolstadt treffen. Die Pinguins hatten zuletzt zwei Niederlagen in Folge in der Liga kassiert, was die Stimmung im Team etwas trübt. Ingolstadt hingegen glänzt mit der beeindruckenden Bilanz von sieben Siegen in den letzten Spielen und hat sich damit den zweiten Platz in der Tabelle gesichert. Trotz einer knappen 3:4-Niederlage gegen Salzburg schaffte es Ingolstadt am Mittwoch ins Viertelfinale der Champions Hockey League.
Die Pinguins müssen sich warm anziehen, denn die Ingolstädter haben die beste Offensive der Liga, mit satten 89 Toren in 20 Spielen. Ihre Defensive lässt hingegen 58 Gegentore zu, was sie zur viertbesten Abwehr macht. Interessant ist, dass beide Ingolstädter Torhüter, Devin Williams und Brett Brochu, Fangquoten unter 90 Prozent haben. Für die Pinguins wird es entscheidend sein, defensiv stabil zu stehen und Überzahlsituationen zu vermeiden, um die Chancen auf einen Sieg zu erhöhen. Diese saisonalen Schwierigkeiten sind besonders sichtbar, da das Powerplay der Pinguins derzeit bei 18,33 Prozent liegt – nicht gerade rosig im Vergleich zu Ingolstadts 26,47 Prozent.
Vergleich der Teams
Die aktuelle Tabelle sieht folgendermaßen aus:
| Team | Platz | Punkte | Tordifferenz | Powerplay (%) |
|---|---|---|---|---|
| Pinguins | 5. | 36 | +10 | 18,33 |
| ERC Ingolstadt | 2. | 40 | +31 | 26,47 |
Während die Pinguins nach ihrem besten Scorer, Bennet Roßmy, mit 15 Punkten suchen, führt Riley Barber die gesamte Liga mit 29 Punkten an. Eine Performance, die die Ingolstädter stark macht und die Pinguins am Sonntag vor große Herausforderungen stellen wird.
Ingolstadt hat darüber hinaus bei den Bullys die Nase vorn, mit 51 Prozent gewonnenen Bullys. Im Vergleich dazu haben die Pinguins lediglich 43 Prozent. Dies wird ein entscheidender Faktor sein, insbesondere in engen Spielsituationen. Zudem zeigt sich, dass Ingolstadt in Unterzahl deutlich stabiler auftritt als ihr Gegner.
Ausblick auf das nächste Heimspiel
Die nächsten Spiele der Pinguins stehen auch schon an. Nach der Herausforderung in Ingolstadt treffen sie am Mittwoch auf die Grizzlys Wolfsburg im Nordderby und am Freitag auf die Löwen Frankfurt. Angesichts der anspruchsvollen Partie in Ingolstadt wird es für die Spieler umso wichtiger sein, die Anspannung und die Rivalität in den Griff zu bekommen und sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren.
Die Situation versprach demnach einiges an Action, und die Spieler der Pinguins müssen zusammenhalten und vor allem von der Strafbank fernbleiben, um dem Tabellenzweiten das Leben schwer zu machen. Die kommenden Tage sind entscheidend, und die Fans können sich auf einen spannenden Kampf um Punkte freuen.
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