Christian Eberle, ein kreatives Talent aus dem Ostallgäu, steckt zurzeit mitten in den aufregenden Dreharbeiten für seinen neuen Film „Blades of Bavaria“. Als Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Kameramann vereint er in diesem Fantasy-Abenteuer verschiedene Rollen und Talente. Dass er bei seinen bisherigen Projekten oft nur zehn Minuten lange Filme gemacht hat, wird sich bei diesem ambitionierten Vorhaben ändern. „Ich nehme mir Zeit und mache keinen Schnellschuss“, betont Eberle. In der Tat plant er eine längere Produktionsdauer, um der komplexen Geschichte gerecht zu werden, die an das klassische Epos „Die drei Musketiere“ angelehnt ist.
Der Filmprozess von Eberle gliedert sich in drei essenzielle Phasen: das Drehbuch schreiben, die Dreharbeiten und der Filmschnitt. Während die ersten beiden Phasen von viel Aufwand geprägt sind, beschreibt Eberle die Schnittphase als die „schönste und entspannteste Zeit“ des gesamten Prozesses. Momentan pausieren die Dreharbeiten jedoch, da die Hauptdarstellerin Sandra Wentland in Neuseeland verweilt. Eberle hat bereits einige angemessene Drehorte in den malerischen Allgäuer Alpen ins Auge gefasst, wobei er die Alpe Beichelstein und die Burgruine Freyberg-Eisenberg als besonders vielversprechend ansieht.
Ein Blick hinter die Kulissen
Für „Blades of Bavaria“ hat Eberle ein starkes Team zusammengestellt, darunter Hauptdarsteller wie Lukas Schmieden, Rüdiger Wojewoda, Robert Geiger und die talentierte Sandra Wentland. Unterstützung erhält er zudem von Wolfgang Hawel, der für Licht und Ton zuständig ist, sowie dem Regisseur Roberto Martinez, mit dem Eberle eine enge Freundschaft pflegt. Dieses Team wirkt nicht nur kreativ zusammen, sondern bringt auch eine Motivation und Leidenschaft mit, die die gesamte Produktion vorantreibt.
Eberle hat sich entschieden, die Projekte weitgehend selbst zu finanzieren, wobei er plant, die meisten Dreharbeiten kostenlos durchzuführen. Kostüme und Requisiten werden clever aus Gebrauchtwarenläden bezogen, wobei seine Frau, Katja Vartiainen, ein gutes Händchen für kreative Lösungen hat. Geplant sind rund 20 Drehtage, mit einer Fortsetzung der Dreharbeiten im Mai 2026. Der Film soll voraussichtlich im Herbst 2024 auf den Markt kommen. Eberle zeigt sich optimistisch und möchte die Arbeit an einem der Originaldrehorte zugänglich machen, vielleicht in einer alten Scheune, wo das Publikum die kulinarischen und kulturellen Schätze des Allgäu erleben kann.
Außergewöhnliche Inhalte
Die Handlung von „Blades of Bavaria“ dreht sich um die Charaktere Robert von Falkenstein, Eldara, Ulf und Valeria, die im Schatten der einstigen Größe leben müssen, nachdem der König verstorben ist. Der geheimnisvolle Yoralf enträtselt ihnen einen göttlich inspirierten Auftrag, der mit dem Weltbringer zu tun hat – einem Splitter des Ersten Lichts und einem Artefakt königlicher Würde. Eberle und sein Team arbeiten daran, die Wichtigkeit zu unterstreichen, dass dieser Weltbringer auf keinen Fall in falsche Hände gelangen darf.
Die deutsche Filmindustrie sieht sich auch in einem Wandel, denn im Februar 2024 wurden Pläne zur Reform der Filmförderung vorgestellt, die 2025 in Kraft treten sollen. Trotz eines Rückgangs an aktiven Filmproduktionen in den letzten Jahren, bleibt das Interesse an deutschen Filmprojekten hoch. Im Jahr 2023 waren rund ein Viertel der gezeigten Filme am deutschen Kinomarkt heimische Produktionen. Unter diesen finden sich auch Überflieger wie der Animationsfilm „Überflieger – Das Geheimnis des großen Juwels“, der sich als Exportschlager des Jahres etabliert hat und hohe Besucherzahlen verzeichnen konnte.
Für Eberle und sein Team gilt es nun, sich den Herausforderungen der Dreharbeiten zu stellen. Auch wenn externe Faktoren wie das Wetter manchmal hinderlich sind, bleibt die Motivation ungebrochen. „Da liegt was an“, meint Eberle und blickt optimistisch in die Zukunft. Das Publikum darf gespannt sein!



