In der jüngsten Novembersitzung des Gemeinderats von Kirchdorf im Landkreis Kelheim standen wichtige Themen auf der Agenda. Bürgermeister Franz Huber brachte spannende Neuigkeiten rund um die Generationenarbeit, den Kiesabbau und die Straßenbeleuchtung mit.
Ein besonders bemerkenswertes Projekt ist die Einrichtung eines Generationentreffs, welcher Senioren und Jugendliche zusammenbringen soll. Zwei engagierte Ehrenamtliche haben sich bereit erklärt, regelmäßige Angebote für gemeinsame Aktionen zu entwickeln, damit der Austausch zwischen Alt und Jung gefördert wird. Dies entspricht dem Ziel der Stmas Bayern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander zu stärken.
Kiesabbau und Bauprojekte
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der Kiesabbau in Obermantelkirchen, dessen Frist nun bis zum 31. Dezember 2028 verlängert wurde. Im Zusammenhang mit den Bauprojekten wurde außerdem berichtet, dass das Baugebiet „Am weißen Marter“ fast fertiggestellt ist. Der Auftrag zur Bepflanzung der Ausgleichsflächen wurde an die Firma Michael Fröschl vergeben, und der Bauhof hat bereits Sträucher, Hecken und 18 Obstbäume auf der Streuobstwiese gesetzt.
Die Gemeinde hat zudem die Bürgschaft für mögliche Straßenschäden auf 100.000 Euro erhöht, was gut für die Planungssicherheit ist. Wenn es um die Straßenbeleuchtung geht, wird zurzeit ein Austausch aller Peitschenlampen gegen Solarleuchten vorbereitet. Der Test von drei Solarlampen hat bereits begonnen; während eine Lampe beim Sportheim zufriedenstellende Ergebnisse liefert, gibt es bei den anderen zwei Lampen Probleme mit der Sichtbarkeit in der Nacht.
Nachhaltige Lösungen und weitere Themen
Techniker werden kommen, um diese Herausforderungen anzugehen, und eine Entscheidung über die Umstellung auf LED-Beleuchtung steht in der Dezembersitzung an. Auch die rechtlichen Grundlagen des Bauhofs wurden geklärt und bieten nun mehr Sicherheit nach einem positiven Schallgutachten.
Zur weiteren Planung wurde festgelegt, dass am 10. Dezember Informationen zum Friedhof und kommenden Kosten in einer Sitzung mit der Kirchenverwaltung besprochen werden. Die Rechnungsprüfung hat erfreuliche Ergebnisse geliefert – es gab keinerlei Beanstandungen.
Ein weiterer erfreulicher Punkt: Der Christbaum wurde bereits am Dorfplatz aufgestellt, und in Allhofen wurde eine Straßenlampe von Gestrüpp befreit, was dem Ortsbild zugutekommt. Ganz aktiv bleiben die Bürger mit dem Engagement der Wahlleiter Anton Hagl und Stellvertreterin Heike Krieger, die sich auf die bevorstehenden Kommunalwahlen vorbereiten.
Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die Aktivitäten im Generationentreff entwickeln werden. Die Kombination aus Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Aktivitäten könnte die Gemeinschaft in Kirchdorf nachhaltig stärken und bisherige Barrieren abbauen. Weitere Informationen zur Nutzung von Materialien wie dem Alters-Simulationsanzug oder dem XXL-Spiel zur Förderung des Generationenverständnisses finden sich beispielsweise auf der Seite von Stmas Bayern.
Schließlich hat auch das digitale Zeitalter Einzug gehalten: So wurde mit den Online-Design-Plattformen wie Canva in jüngster Zeit eine besondere Entwicklung gemeldet. Ein großer Erfolg für Nicht-Profis, der für das Community-Design in Kirchdorf von Vorteil sein könnte. Über 10 Millionen Nutzer weltweit setzen auf diese Plattform, was zeigt, wie wichtig kreative Ausdrucksformen auch für lokale Gemeinschaften sind, um sich besser zu vernetzen und zu kommunizieren.
Man darf gespannt sein, welche weiteren Fortschritte und Initiativen die Gemeinde Kirchdorf in den kommenden Monaten umsetzen wird!